Deine psychische Gesundheit an erster Stelle
Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, zu lernen und sich mit anderen auszutauschen. Intensive Social-Media-Nutzung und zu viel wahllose Bildschirmzeit können aber auf Kosten der psychischen und körperlichen Gesundheit gehen.
Die Algorithmen von sozialen Medien sind auf maximale Nutzerbindung ausgelegt. Gestaltungsmerkmale wie endloses Scrollen, Autoplay oder Push-Nachrichten verleiten Nutzende dazu, mehr Zeit auf der Plattform zu verbringen. Dies kann ihre Sicht auf die Welt verengen, zusätzlichen Stress und Angst auslösen und die gesellschaftliche Polarisierung verschärfen.
EU-Rechtsvorschriften und -Initiativen tragen dazu bei, die negativen Aspekte der Internetnutzung zu verringern. So kannst du die Vorzüge neuer digitaler Technologien, Spiele und Medien weiterhin genießen, ohne dein psychisches Wohlbefinden zu beeinträchtigen.
📖 Informationen über Algorithmen
Online-Plattformen müssen klar und verständlich kommunizieren, warum ihre Algorithmen dir bestimmte Inhalte vorschlagen.
⚠️ Meldung illegaler Inhalte
Du hast das Recht, illegale und schädliche Inhalte auf den von dir genutzten Plattformen zu melden.
∞ Gegen suchterzeugende Gestaltung vorgehen
Auf den größeren Plattformen kannst du einstellen, dass dein Feed nicht personalisiert wird, sodass du weniger potenziell „süchtigmachende“ Inhalte erhälst.
👁️ Bekämpfung von Cybermobbing
Die EU schützt Kinder vor Cybermobbing durch eine EU-weite App, die Opfern von Online-Mobbing dabei hilft, sich Unterstützung zu suchen. Außerdem hat sie Safer-Internet-Zentren in ganz Europa eingerichtet, um die Sicherheit von Kindern im Internet zu gewährleisten.
📲 Verbesserung deiner digitalen Kompetenzen
Zur Förderung deines Wohlbefindens solltest du deine digitalen Kompetenzen ausbauen, damit du
- falsche oder irreführende Informationen erkennen,
- mit Online-Risiken umgehen und
- digitale Technologien mit Bedacht nutzen kannst.
👧 Schutz von Kindern und Jugendlichen
Plattformen müssen Kinder und Jugendliche, die ihre Dienste nutzen, schützen, indem sie ihren Zugang zu Inhalten wie Glücksspielen oder Pornografie beschränken.
🛑 Verbot gezielter Werbung für Kinder
Im EU-Recht gibt es ein vollständiges Verbot von an Kinder gerichteter Werbung.
🪪 Deine Daten unter deiner Kontrolle
Dank der EU-Datenschutzvorschriften hast du die Kontrolle darüber, wie deine personenbezogenen Daten verwendet werden. Du kannst Zugang zu den personenbezogenen Daten, die ein Unternehmen oder eine Organisation über dich hat, beantragen, diese berichtigen und erforderlichenfalls löschen lassen („Recht auf Vergessenwerden“).
🚫 Schutz vor Online-Gewalt
Die EU-Vorschriften schützen Nutzende vor allen Formen von Online-Gewalt, von Belästigung und Stalking im Internet bis hin zum Senden unerwünschter Bilder. Rechtlich gesehen müssen die EU-Länder Straftaten wie Cyberflashing (die unaufgeforderte Übermittlung von Fotos von Genitalien) und bildbasierten sexuellen Missbrauch unter Strafe stellen, und große digitale Plattformen müssen illegale, nicht einvernehmliche Bilder und manipuliertes Material rasch entfernen.
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Die Seite wurde zuletzt am 16 Juli 2026 aktualisiert.
