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Europäische Kommission
Dein psychisches Wohlbefinden im Internet

Deine psychische Gesundheit an erster Stelle

Tipps für einen achtsamen Umgang mit digitalen Medien

  • Verbringe weniger Zeit vor dem Bildschirm

    Nimm dir während des Tages regelmäßige Auszeiten vom Bildschirm. Selbst kurze Pausen werden dir helfen, Stress zu verringern und deine Konzentration zu verbessern.  

  • Verwalte deine Benachrichtigungen

    Stelle unnötige Benachrichtigungen ab. So hast du weniger Ablenkungen, bleibst konzentriert und hast nicht das Gefühl, ständig „auf Abruf“ zu sein. 

  • Schütze deinen Schlaf

    Vermeide Bildschirme vor dem Schlafengehen – sie können dich überstimulieren.  

  • Gestalte deinen digitalen Raum bewusst

    Entfolge Konten, die Angst, Druck oder Ärger auslösen. Folge verlässlichen Quellen und Inhalten, die du selbst ausgewählt hast. 

  • Erst denken, dann posten

    Nimm dir einen Moment Zeit, bevor du persönliche Informationen veröffentlichst oder an hitzigen Diskussionen teilnimmst. So kannst du dir viel Stress ersparen. 

  • Suche dir frühzeitig Hilfe

    Wenn deine Online-Erfahrungen deine Stimmung, deinen Schlaf, deine Beziehungen oder dein tägliches Leben negativ beeinflussen, sprich mit jemandem, dem du vertraust, oder suche dir professionelle Unterstützung im Bereich der psychischen Gesundheit.  

So schützt die EU dein digitales Wohlbefinden

📖 Informationen über Algorithmen

Online-Plattformen müssen klar und verständlich kommunizieren, warum ihre Algorithmen dir bestimmte Inhalte vorschlagen.

⚠️ Meldung illegaler Inhalte

Du hast das Recht, illegale und schädliche Inhalte auf den von dir genutzten Plattformen zu melden. 

∞ Gegen suchterzeugende Gestaltung vorgehen

Auf den größeren Plattformen kannst du einstellen, dass dein Feed nicht personalisiert wird, sodass du weniger potenziell „süchtigmachende“ Inhalte erhälst.

👁️ Bekämpfung von Cybermobbing

Die EU schützt Kinder vor Cybermobbing durch eine EU-weite App, die Opfern von Online-Mobbing dabei hilft, sich Unterstützung zu suchen. Außerdem hat sie Safer-Internet-Zentren in ganz Europa eingerichtet, um die Sicherheit von Kindern im Internet zu gewährleisten.

📲 Verbesserung deiner digitalen Kompetenzen

Zur Förderung deines Wohlbefindens solltest du deine digitalen Kompetenzen ausbauen, damit du 

  • falsche oder irreführende Informationen erkennen,
  • mit Online-Risiken umgehen und 
  • digitale Technologien mit Bedacht nutzen kannst.
👧 Schutz von Kindern und Jugendlichen

Plattformen müssen Kinder und Jugendliche, die ihre Dienste nutzen, schützen, indem sie ihren Zugang zu Inhalten wie Glücksspielen oder Pornografie beschränken. 

🛑 Verbot gezielter Werbung für Kinder

Im EU-Recht gibt es ein vollständiges Verbot von an Kinder gerichteter Werbung.

🪪 Deine Daten unter deiner Kontrolle

Dank der EU-Datenschutzvorschriften hast du die Kontrolle darüber, wie deine personenbezogenen Daten verwendet werden. Du kannst Zugang zu den personenbezogenen Daten, die ein Unternehmen oder eine Organisation über dich hat, beantragen, diese berichtigen und erforderlichenfalls löschen lassen („Recht auf Vergessenwerden“).

🚫 Schutz vor Online-Gewalt

Die EU-Vorschriften schützen Nutzende vor allen Formen von Online-Gewalt, von Belästigung und Stalking im Internet bis hin zum Senden unerwünschter Bilder. Rechtlich gesehen müssen die EU-Länder Straftaten wie Cyberflashing (die unaufgeforderte Übermittlung von Fotos von Genitalien) und bildbasierten sexuellen Missbrauch unter Strafe stellen, und große digitale Plattformen müssen illegale, nicht einvernehmliche Bilder und manipuliertes Material rasch entfernen.

Geht es dir auch so?

  • Du hast Schwierigkeiten, von Social-Media- oder Messaging-Apps loszukommen

  • Du bist gestresst von ununterbrochenen Benachrichtigungen und einer Flut an Informationen 

  • Du schläfst schlecht, weil du spät abends noch am Handy bist 

  • Du vergleichst dein Leben ständig mit dem Leben anderer im Internet 

  • Du bist schlecht gelaunt, weil du schädliche, irreführende oder störende Inhalte siehst 

  • Du fühlst dich einsam und isoliert, obwohl du eigentlich ständig mit anderen verbunden bist 

Wenn ja, bist du damit nicht allein. Finde Unterstützung

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Die Seite wurde zuletzt am 16 Juli 2026 aktualisiert.