Was die EU tut
Die EU arbeitet an der Gestaltung der digitalen Gegenwart und Zukunft Europas. Durch Unterstützung, Finanzierung und Regeln für neue Technologien stärkt sie unsere Demokratie und macht Europa sicherer, wettbewerbsfähiger und technologisch unabhängig. Die EU legt zudem Vorschriften für die Nutzung von Online-Plattformen und künstlicher Intelligenz (KI) fest.
Für Europas digitale Zukunft will die EU im Bereich KI-Innovationen und strategischen Technologien zum führenden Kontinent werden und gleichzeitig auf ihre eigenen digitalen Systeme und Instrumente zurückgreifen können.
Zur Stärkung der Demokratie schafft die EU mithilfe von digitalen Gesetzen einen sicheren Raum und faire Online-Märkte, unterstützt freie Medien und bekämpft Desinformation.
Um Europa sicherer zu machen, investiert die EU in Cybersicherheit und wehrt damit Cyberangriffe und hybride Bedrohungen ab.
Die wichtigsten Ziele der EU-Digitalpolitik sind:
- KI-Tools und -Dienste sicher und vertrauenswürdig machen
- Unabhängigkeit Europas hinsichtlich strategischer digitaler Technologien (wie KI, Halbleiter, Cloud und Quanteninformatik) stärken
- eine nahtlose gemeinsame Nutzung von Daten für Unternehmen und Verwaltungen
- Förderung und Schutz von Europas kritischer digitaler Infrastruktur
- sichere und schnelle Konnektivität
- Online-Plattformen sicherer und vertrauenswürdiger machen
- Medienfreiheit und Demokratie im Internet schützen
- die Ziele der digitalen Dekade Europas bis 2030 erreichen

Ein Blick auf die Zahlen
Handlungsbereiche
Ein auf den Menschen ausgerichteter Plan zur Verwirklichung der ehrgeizigen digitalen Ziele Europas bis 2030
Kompetenzzentrum der EU zur Unterstützung einer sicheren und vertrauenswürdigen KI-Entwicklung
EU-Maßnahmen zum Schutz vor Cyberbedrohungen und für unsere Online-Sicherheit
Nutzung des Datenpotenzials zur Ankurbelung unserer Wirtschaft unter Achtung der europäischen Werte
Die EU bis 2030 zum am stärksten vernetzten Kontinent mit Breitband-Internetanschluss für alle machen
Unterstützung des digitalen Wandels, des audiovisuellen Sektors und der freien Medien in der EU
EU-Vorschriften für einen sicheren digitalen Raum zum Schutz von Nutzer*innen und zur Regulierung von Online-Plattformen und Mittlern
EU-Vorschriften zu Gatekeeper-Online-Plattformen für einen fairen und wettbewerbsfähigen digitalen Markt
Schutz und Stärkung von Kindern und Jugendlichen im Internet
Die größten Erfolge
- Die EU hat einen Rechtsrahmen für die Regulierung von Online-Plattformen und künstlicher Intelligenz in der EU geschaffen und somit globale Standards für die Regulierung des digitalen Bereichs festgelegt.
- Sie hat einen Rahmen geschaffen, um Europa wettbewerbsfähiger zu machen, Innovationen zu erleichtern und eine bessere Datennutzung zu fördern – und zwar durch Maßnahmen wie gezielte Finanzierung (z. B. für Halbleiter) und Initiativen wie Mehrländerprojekte oder europäische digitale Innovationszentren.
- Die EU hat in Spitzentechnologien, einschließlich Hochleistungsrechnen und Quantentechnologien, investiert sowie KI-Fabriken eingerichtet.
- Zur Unterstützung der Demokratie und der Bürger*innen hat die EU Instrumente wie die europäische Brieftasche für die digitale Identität (eID) eingeführt und sich für die Förderung von digitalen Kompetenzen, den Schutz der Rechte von Journalisten und den Kampf gegen Desinformation eingesetzt.
- Sie hat zudem die digitalen Infrastrukturen ausgebaut und die Konnektivität verbessert und gleichzeitig Kapazitäten in zahlreichen Bereichen geschaffen – von der Cybersicherheit über die elektronische Kommunikation bis hin zu unterseeischen Kabeln.
Im Fokus
Kinder verbringen immer mehr Zeit online, wodurch ihre Sicherheit zunehmend Anlass zur Sorge gibt. Damit Kinder keinen schädlichen und illegalen Inhalten ausgesetzt sind, schlägt die Kommission eine innovative europäische Lösung vor.
Die europäische App zur Altersüberprüfung wird es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, ihr Alter ohne unnötige Weitergabe personenbezogener Daten nachzuweisen, und das Internet unter vollständiger Wahrung der Privatsphäre zu durchsuchen. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Kinder keinen Zugang zu unangemessenen Inhalten haben.
Die App ist nun einsatzbereit. Die Kommission fordert die EU-Länder nachdrücklich auf, die Einführung der EU-App zu beschleunigen, damit sie den Bürgerinnen und Bürgern bis Ende 2026 zur Verfügung steht.

Die Seite wurde zuletzt am 22 Mai 2026 aktualisiert.