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Europäische Kommission

Demokratie

Was die EU tut

Ein Blick auf die Zahlen

Mehr als 350 Millionen wahlberechtigte EU-Bürger*innen bei den Europawahlen – der größte transnationale Urnengang weltweit
89 % der Europäer*innen halten es für wichtig, dass die EU-Länder die Werte der EU, einschließlich der Demokratie, achten
20 Millionen Unterschriften wurden seit 2011 im Rahmen von mehr als 120 Europäischen Bürgerinitiativen gesammelt

Handlungsbereiche

Erkennen von Desinformation und Informationsmanipulation und Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz gegenüber diesen Bedrohungen

EU-Vorschriften zum Schutz der Unabhängigkeit und des Pluralismus der Medien, zum Verbot von Spyware gegen Journalist*innen und zur Gewährleistung von Transparenz bei den Eigentumsverhältnissen von Medien

Den EU-Bürger*innen ein direktes Mitspracherecht bei der Politikgestaltung der Kommission geben, wobei Empfehlungen in die Gesetzgebung einfließen

Die größten Erfolge

  • In den führenden globalen Indizes zählen die EU-Länder durchweg zu den demokratischsten Ländern der Welt, was die Qualität der demokratischen Institutionen widerspiegelt, die die EU-Mitgliedschaft sowohl voraussetzt als auch stärkt.
  • Mit dem Europäischen Medienfreiheitsgesetz wurden erstmals EU-weite Beschränkungen für den Einsatz von Spyware gegen Journalist*innen eingeführt, wodurch die Pressefreiheit und die demokratische Rechenschaftspflicht gestärkt werden.
  • Die Verordnung über politische Werbung hat die EU zu einem der ersten Rechtsräume der Welt gemacht, die volle Transparenz darüber vorschreibt, wer für gesponserte politische Werbung bezahlt, damit die Bürger*innen wissen, wann und warum ihnen gezielt politische Inhalte geboten werden.
  • Die Europäische Bürgerinitiative, die 2026 ihr 15-jähriges Bestehen feiert, hat den Bürger*innen ermöglicht, ihre Ideen in konkrete EU-Rechtsvorschriften umzusetzen: Bislang wurden über 120 Initiativen ins Leben gerufen und mehr als 20 Millionen Unterschriften gesammelt.
  • Der EU-Erweiterungsprozess hat demokratische Reformen in Bewerberländern und potenziellen Bewerberländern in ganz Europa vorangetrieben, unter anderem in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Unabhängigkeit der Justiz, Wahlprozesse und Korruptionsbekämpfung.
  • Seit 2000 beobachten EU-Wahlbeobachtungsmissionen demokratische Prozesse in über 65 Ländern weltweit und unterstützen die Demokratie weit über die Grenzen Europas hinaus.

Im Fokus

Die Seite wurde zuletzt am 29 Juni 2026 aktualisiert.