Was die EU tut
Der Zugang zu hochwertiger und inklusiver allgemeiner und beruflicher Bildung und lebenslangem Lernen ist ein Recht für alle Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam streben wir auf EU-Ebene und in den Mitgliedstaaten eine Verbesserung der Bildungsergebnisse, eine Senkung der Schulabbrecherquote und einen Abbau der Kompetenzdefizite an.
Zwar sind die EU-Länder selbst für ihre Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung zuständig, doch die EU unterstützt sie durch den Austausch bewährter Verfahren, die Festlegung von Zielen und Standards und die Bereitstellung von Finanzmitteln und Fachkenntnissen dabei, eine hochwertige Bildung anzubieten.
Die EU-Politik im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung verfolgt das Ziel, Lernbarrieren zu beseitigen und den Zugang zu hochwertiger Bildung für alle zu erleichtern. Eine der wichtigsten Initiativen ist der Aufbau eines europäischen Bildungsraums, der die EU-weite Zusammenarbeit im Hinblick auf diese Ziele unterstützt.
Schwerpunkte des europäischen Bildungsraums sind:
- Mehr Chancengleichheit und Qualität in der Bildung
- Unterstützung von Lehrkräften, Ausbildenden und Schulleitungen
- Förderung der Entwicklung digitaler Kompetenzen bei allen
- Förderung von Aktivitäten im Bereich Bildung für den Klimaschutz
- Ausbau der Zusammenarbeit mit Ländern in der ganzen Welt

Handlungsbereiche
Unterstützung für Bildung, institutionelle Zusammenarbeit und lebenslanges Lernen
Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften, Digitales und Bürgerrechte in jedem Alter durch einen speziellen Aktionsplan ausbauen
Förderung des Status der Lehrkräfte und ihrer beruflichen Entwicklung
Lösungen für die digitale Bildung voranbringen und digitale Kompetenzen von Schüler*innen und Lehrkräften ausbauen
Bildung für den grünen Wandel und im Sinne der Nachhaltigkeit stärken
wie die EU den internationalen Austausch und die internationale Zusammenarbeit unterstützt
Unser Plan, den Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel zu beheben, der Europas Wachstum ausbremst
Die größten Erfolge
- Erasmus+ ist mit insgesamt 28 Mrd. EUR ausgestattet, also doppelt so viel wie im vorangegangenen Programmzeitraum, und wird im Zeitraum 2021 bis 2027 mehr als 10 Millionen Menschen ermöglichen, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten.
- Die Initiative DiscoverEU, die nun Teil des Programms Erasmus+ ist, ermöglicht es 18-Jährigen, mit einem kostenlosen Travel-Pass die EU zu erkunden. Dank der bisher über 430 000 vergebenen Pässe konnten junge Menschen mehr über die europäische Kultur und Geschichte erfahren, neue Freundschaften schließen und ihre Sprachkenntnisse verbessern.
- Tausende von Hochschulen, Schulen und Ausbildungseinrichtungen nehmen an internationalen Partnerschaften teil.
- Im Rahmen der Initiative Europäische Hochschulen haben sich in ganz Europa 73 Allianzen herausgebildet, an denen fast 650 Hochschuleinrichtungen beteiligt sind. Diese Hochschulen arbeiten in den Bereichen gemeinsame Abschlüsse, Forschung und Mobilität zusammen, um eine stärker integrierte europäische Hochschullandschaft zu schaffen.
- Mithilfe des Aktionsplans für digitale Bildung und der Koalition „Bildung für den Klimaschutz“ unterstützt die EU die Bildungssysteme dabei, sich auf die Herausforderungen des digitalen und grünen Wandels einzustellen und allen Menschen grundlegende Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert an die Hand zu geben.
Im Fokus
DiscoverEU ist Teil des Programms Erasmus+ und ermöglicht es 18-Jährigen, kostenlos mit dem Zug durch Europa zu reisen. Eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt, Kultur und Geschichte Europas zu erkunden und Menschen aus allen Teilen des Kontinents kennenzulernen! Bewerbungen sind bis zum 22. April 2026 (12 Uhr, Ortszeit Brüssel) möglich. Wer einen Pass gewinnt, kann damit zwischen dem 1. Juli 2026 und dem 30. September 2027 sieben Tage pro Monat unterwegs sein.

Die Seite wurde zuletzt am 8 April 2026 überprüft.