Was die EU tut Die EU-Erweiterung ist ein zentraler Pfeiler für langfristige Sicherheit, Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa. Sie führt zur Förderung gemeinsamer Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Grundrechte und stärkt zugleich das Wirtschaftswachstum.Die Erweiterungspolitik erstreckt sich auf Länder, die sich derzeit auf einen EU-Beitritt vorbereiten, sowie auf potenzielle Bewerberländer. Die Aussicht auf eine Mitgliedschaft bildet einen starken Anreiz für demokratische und wirtschaftliche Reformen in Ländern, die der EU beitreten möchten.Die Kommission unterstützt beitrittswillige Länder bei der Erreichung der Beitrittskriterien und der Durchführung der notwendigen wirtschaftlichen und demokratischen Reformen. Die wichtigsten Ziele der EU-Erweiterungspolitik sind:Förderung von Frieden und Stabilität in Regionen nahe der EU-AußengrenzenVerbesserung der Lebensqualität der Menschen durch Integration und länderübergreifende ZusammenarbeitSteigerung des Wohlstands und der Chancen für europäische Unternehmen und Bürger*innenLenkung, Unterstützung und Überwachung von Reformen in beitrittswilligen Ländern im Einklang mit den Werten, Rechtsvorschriften und Normen der EU Die EU wurde schon siebenmal erweitert, was stets sowohl für sie als auch für die neuen Mitgliedsländer einen Wandel bedeutete. Die Europäische Union umfasst heute 27 Länder. Derzeit haben noch zehn Länder Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft. So funktioniert die EU-ErweiterungWelche Länder können beitreten?Jedes europäische Land kann die Mitgliedschaft beantragen, solange es die demokratischen Werte der EU achtet und sich zu ihrer Wahrung verpflichtet. Nur Länder, die alle Beitrittskriterien erfüllen, können der EU beitreten.Was sind die Schritte zum Beitritt?Alle EU-Länder müssen in den drei Phasen eines Beitrittsprozesses ihre Zustimmung geben.Im Zuge des Beitrittsprozesses unterstützt die Kommission beitrittswillige Länder bei der Erreichung der Beitrittskriterien und der Durchführung der notwendigen wirtschaftlichen und demokratischen Reformen. Diese Reformen müssen solide, langfristige und unumkehrbare Ergebnisse erzielen.Wenn die Verhandlungen und die erforderlichen Reformen abgeschlossen und beide Seiten übereingekommen sind, kann das Land der EU beitreten – vorausgesetzt, alle EU-Länder stimmen dem zu. AktionsbereicheRechtsstaatlichkeitDie Verpflichtungen, die die Länder vor dem EU-Beitritt erfüllen müssen, und wie die EU die Beitrittsländer dabei unterstützt, eine Gesellschaft, die auf Rechtsstaatlichkeit basiert, zu schaffenRecht auf freie Meinungsäußerung und MedienfreiheitWie die EU die freie Meinungsäußerung sowie Medienfreiheit und -integrität in den Beitrittsländern unterstütztZivilgesellschaftWas die EU unternimmt, um die Teilhabe der Bürger*innen am gesellschaftlichen und politischen Leben in den Beitrittsländern zu fördernRegionale ZusammenarbeitWie die EU die Zusammenarbeit zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen im Westbalkan fördertGemeinsamer regionaler MarktDer Westbalkan baut einen gemeinsamen Markt auf, um die Region vor dem Beitritt besser in den EU-Binnenmarkt zu integrierenWirtschaftspolitische SteuerungDie wirtschaftlichen Kriterien, die die Länder vor dem EU-Beitritt erfüllen müssen, und wie die EU Länder bei erforderlichen wirtschaftlichen Reformen unterstütztInstrument für HeranführungshilfeDie EU leistet finanzielle und technische Hilfe zur Unterstützung von Reformen in der Erweiterungsregion Die größten Erfolge Die EU-Erweiterung hat den Wohlstand erhöht, den Lebensstandard verbessert und Demokratie und Sicherheit gestärkt – und zwar sowohl in der EU als auch in den am Beitrittsprozess beteiligten Ländern.Sie hat im Westbalkan zur Lösung von Konflikten, zur Förderung von Zusammenarbeit und Aussöhnung sowie zur Unterstützung der Region bei demokratischen und wirtschaftlichen Reformen beigetragen.Die EU ist zum weltweit größten Binnenmarktgeworden – und somit zu einem noch attraktiveren Handelspartner. Seit 2004 hat unser internationaler Handel zugenommen und belief sich 2023 auf 5 Billionen EUR.Die EU-Wirtschaft ist seit der EU-Erweiterung von 2004, bei der zehn neue Länder Mitglied wurden, um 27 % gewachsen.Infrastruktur und Verbindungen sind dank EU-Investitionen und -Fonds in den 27 Mitgliedstaaten entstanden, die unseren Kontinent zusammenwachsen lassen.Die europäische Gesellschaft profitiert von mehr Innovationen, von öffentlichen und privaten Investitionen, vom freien Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr, von höheren Standards und von umfassenderen Möglichkeiten. Im Fokus Portugal und Spanien: 40 Jahre EU-MitgliedschaftAm 1. Januar 1986 traten Portugal und Spanien der Europäischen Union bei, die dadurch auf zwölf Mitglieder anwuchs. Gemeinsam trugen sie zu einer lebendigeren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gemeinschaft bei. Durch ihre Mitgliedschaft entstanden Millionen neuer Arbeitsplätze, ihre Volkswirtschaften und Infrastrukturen wurden modernisiert und die Handelsbeziehungen vertieft. In Spanien und Portugal wurde die Demokratie gestärkt und sozialer Fortschritt erzielt. Durch die Mobilität der Studierenden und das Reisen knüpften die Menschen stärkere Bande. Die EU, Portugal und Spanien sind enger zusammengewachsen.Mehr dazu Aktuelles News article14. Januar 2026EIB Group provides EU-backed guarantees to expand finance for war-affected businesses in UkraineLesedauer: 4 MinNews article14. Januar 2026Commission presents a financial support package for Ukraine for 2026–2027Lesedauer: 5 MinAlle anzeigen Weiterführende InformationenGeneraldirektion Erweiterung und östliche NachbarschaftRechtslageDie EU-Erweiterung auf einen Blick
Die EU-Erweiterung ist ein zentraler Pfeiler für langfristige Sicherheit, Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa. Sie führt zur Förderung gemeinsamer Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Grundrechte und stärkt zugleich das Wirtschaftswachstum.Die Erweiterungspolitik erstreckt sich auf Länder, die sich derzeit auf einen EU-Beitritt vorbereiten, sowie auf potenzielle Bewerberländer. Die Aussicht auf eine Mitgliedschaft bildet einen starken Anreiz für demokratische und wirtschaftliche Reformen in Ländern, die der EU beitreten möchten.Die Kommission unterstützt beitrittswillige Länder bei der Erreichung der Beitrittskriterien und der Durchführung der notwendigen wirtschaftlichen und demokratischen Reformen.
RechtsstaatlichkeitDie Verpflichtungen, die die Länder vor dem EU-Beitritt erfüllen müssen, und wie die EU die Beitrittsländer dabei unterstützt, eine Gesellschaft, die auf Rechtsstaatlichkeit basiert, zu schaffen
Recht auf freie Meinungsäußerung und MedienfreiheitWie die EU die freie Meinungsäußerung sowie Medienfreiheit und -integrität in den Beitrittsländern unterstützt
ZivilgesellschaftWas die EU unternimmt, um die Teilhabe der Bürger*innen am gesellschaftlichen und politischen Leben in den Beitrittsländern zu fördern
Regionale ZusammenarbeitWie die EU die Zusammenarbeit zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen im Westbalkan fördert
Gemeinsamer regionaler MarktDer Westbalkan baut einen gemeinsamen Markt auf, um die Region vor dem Beitritt besser in den EU-Binnenmarkt zu integrieren
Wirtschaftspolitische SteuerungDie wirtschaftlichen Kriterien, die die Länder vor dem EU-Beitritt erfüllen müssen, und wie die EU Länder bei erforderlichen wirtschaftlichen Reformen unterstützt
Instrument für HeranführungshilfeDie EU leistet finanzielle und technische Hilfe zur Unterstützung von Reformen in der Erweiterungsregion
Portugal und Spanien: 40 Jahre EU-MitgliedschaftAm 1. Januar 1986 traten Portugal und Spanien der Europäischen Union bei, die dadurch auf zwölf Mitglieder anwuchs. Gemeinsam trugen sie zu einer lebendigeren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gemeinschaft bei. Durch ihre Mitgliedschaft entstanden Millionen neuer Arbeitsplätze, ihre Volkswirtschaften und Infrastrukturen wurden modernisiert und die Handelsbeziehungen vertieft. In Spanien und Portugal wurde die Demokratie gestärkt und sozialer Fortschritt erzielt. Durch die Mobilität der Studierenden und das Reisen knüpften die Menschen stärkere Bande. Die EU, Portugal und Spanien sind enger zusammengewachsen.Mehr dazu
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