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Europäische Kommission

Sonderausschuss für die Sicherheit von Kindern im Internet

Dieser Bericht setzt bei diesem entscheidenden Zeitfenster an. Wir haben Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Expertinnen und Experten sowie die Jugendlichen selbst zu Wort kommen lassen. Wir haben die Erfahrungen von Partnerländern und Beobachtungen aus unseren Mitgliedstaaten berücksichtigt. Jetzt brauchen wir Maßnahmen auf europäischer Ebene.“ 

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

Bericht des Sonderausschusses

Wie in ihrer Rede zur Lage der Union 2025 angekündigt, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Sonderausschuss aus Sachverständigen einberufen, der einen starken, realistischen europäischen Ansatz für die Sicherheit von Kindern im Internet entwickeln soll. 

Die Ko-Vorsitzenden des Ausschusses stellten ihren Abschlussbericht im Juli 2026 vor. Der Bericht beleuchtet die Herausforderungen, denen junge Menschen im Internet begegnen, und liefert Empfehlungen und Anregungen für einen besseren Schutz und die Stärkung von Kindern sowie für eine altersgerechte Nutzung sozialer Medien und anderer digitaler Dienste. 

Der Ausschuss hat zudem Tipps erarbeitet, um Eltern und jungen Menschen dabei zu helfen, sich sicher und selbstbewusst im Netz zu bewegen. 

Schutz und Stärkung von Minderjährigen in einer digitalen Welt

Die Kommission wird die Empfehlungen des Ausschusses prüfen und Vorschläge zum besseren Schutz von Kindern im Internet vorlegen.

Erklärung der Präsidentin
President von der Leyen receiving the special panel report on child safety online, pictured with co-chairs of panel
Die Ko-Vorsitzenden des Sonderausschusses Prof. Dr. Jörg M. Fegert und Dr. Maria Melchior überreichen Präsidentin von der Leyen den Bericht über die Sicherheit von Kindern im Internet.

Hintergrund

Der Ausschuss brachte junge Menschen und Fachleute aus der gesamten EU zusammen, unter anderem aus den Bereichen Gesundheit, Neurowissenschaften, Psychologie, Informatik, Kinderrechte und digitale Kompetenz.

Zwischen März und Juni 2026 tagte der Ausschuss dreimal, um sowohl die Chancen als auch die Risiken der Internet-Nutzung durch Kinder zu erörtern. Diskutiert wurde, wie Eltern und Betreuungspersonen besser unterstützt werden könnten. Dabei wurden wichtige Erkenntnisse und bewährte Verfahren aus der EU und anderen Ländern der Welt herausgestellt.

Bei seinen Beratungen stützt sich der Sonderausschuss auf die neuesten Forschungsergebnisse und die realen Erfahrungen von Kindern und Familien. Zentraler Bestandteil dieser Arbeit sind Aussagen von jungen Menschen und von Bürgerinnen und Bürgern, die im Rahmen von Initiativen wie dem Jugendbeirat der Präsidentin und in Europäischen Bürgerforen zu Wort kommen. 

Arbeitsbereiche des Sonderausschusses

  • Sicherheit von Kindern im Internet
    • der bestmögliche EU-weite Ansatz, um die Sicherheit von Kindern im Internet sicherzustellen
    • eine EU-weite Altersgrenze für soziale Medien sowie Schutzvorkehrungen, die an Alter und Risiko angepasst sind
    • Erziehung zu einer sicheren und verantwortungsvollen Nutzung sozialer Medien 
  • Nutzung von Online-Plattformen durch Kinder
    • Risiken und Vorteile der Nutzung von sozialen Medien, Spielen, Messaging-Apps und KI-Tools durch Kinder
    • Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern verschiedener Altersgruppen 
  • Verantwortung von Online-Plattformen
    • Verantwortung von Technologieunternehmen für den Jugendschutz
    • Möglichkeiten zur Stärkung bereits bestehender Sicherheitsmaßnahmen

Mitglieder des Sonderausschusses 

Ko-Vorsitzende

Portrait of Dr Maria Melchior
Dr. Maria Melchior

Direktorin des Französischen Nationalen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung

Portrait of Dr. Jörg M. Fegert
Prof. Dr. Jörg M. Fegert

Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm

Teilnehmende der ersten Sitzung
  • Kimmo Alho, emeritierter Professor für Psychologie an der Universität Helsinki, spezialisiert auf kognitive Neurowissenschaften, Gehirnmechanismen der Aufmerksamkeit und Funktion in digitalen Räumen   

  • Leanda Barrington-Leach, Geschäftsführende Direktorin, 5Rights Foundation 

  • Gabriele Battimelli, BIK+-Botschafterin Italien   

  • Elena Bozzola, Kinderärztin sowie Sekretärin und Mitglied des Nationalrats der italienischen Gesellschaft für Pädiatrie (Online-Teilnahme) 

  • Matthias Brand, Leiter des Fachgebiets Allgemeine Psychologie, Universität Duisburg-Essen   

  • Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen 

  • Sigge Eriksson, Nationalrat der schwedischen Kinder- und Jugendorganisationen, Schweden   

  • Jeff Hancock, Gründungsdirektor, Stanford Social Media Lab (Online-Teilnahme) 

  • Pavel Kordik, außerordentlicher Professor, Fakultät für Informationstechnologie CTU Prag (Online-Teilnahme) 

  • Marta Lamarosa Gonçalves, BIK+-Botschafterin Portugal   

  • Sonia Livingstone, OBE, Professorin für Sozialpsychologie, Direktorin des Digital Future for Children Centre, London School of Economics 

  • Elvira Mentzelioti, griechischer Nationaler Jugendrat   

  • Servane Mouton, Ärztin, Neurologin und Neuropsychologin   

  • James O’Higgins Norman, Professor für Bildung und Gesellschaft, Direktor des Zentrums gegen Mobbing, UNESCO-Lehrstuhl für Mobbing und Cybermobbing   

  • Maja Olszewska, BIK+-Botschafterin Polen   

  • Brian O’Neil, emeritierter Professor an der Technological University Dublin   

  • Leo Pekkala, Experte für digitale Kompetenz, stellvertretender Direktor des KAVI   

  • Soledad Pera, außerordentliche Professorin, Gruppe Web-Informationssysteme an der Fakultät für Elektrotechnik, Mathematik und Informatik, TU Delft   

  • Hanne-Mari Schiøtz Thorud, Physiologin und Professorin am Nationalen Zentrum für Optik, Sehen und Augenheilkunde an der University of South-Eastern Norway   

  • Lore Sleeckx, Flämischer Jugendrat   

  • Piotr Toczyski, Forscher an der SWPS-Universität für Sozial- und Geisteswissenschaften   

  • Antonia Torrens, Vorsitzende COFACE Families Europe   

  • Rareș Voicu, Senior Policy und Advocacy Manager, Europäisches Jugendforum 

  • Alexandra Weilenmann, Professorin für Interaction Design, Leiterin des Referats Mensch-Computer-Interaktion am Fachbereich Angewandte Informationstechnologie der Universität Göteborg 

 

Teilnehmende der zweiten Sitzung
  • Mehdi Arfaoui, Soziologe, Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL) und École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS)

  • Leanda Barrington-Leach, Geschäftsführende Direktorin, 5Rights Foundation 

  • Tobiáš Bruno Galia, Jugendbeirat der Präsidentin, Tschechischer Kinder- und Jugendrat

  • Urs Buscke, Senior Legal Officer, Europäischer Verbraucherverband (BEUC)

  • Alex Cooney, Geschäftsführerin und Mitbegründerin von CyberSafeKids

  • María del Mar España Martí, Direktorin, Plataforma Control Z, und ehemalige Direktorin der spanischen Datenschutzbehörde (DPA)

  • Marina Fernández, Vorsitzende, Adolescencia lliure de movils

  • Louise Flynn, Assistenzprofessorin für Lehrerbildung, Trinity College Dublin – School of Education

  • Catalina Goanta, außerordentliche Professorin für Privatrecht und Technologie, Universität Utrecht (NL) 

  • Rasmus Kjedahl, Direktor, Børns Vilkår

  • Petra Kogelnig, Generalsekretärin, Europäische Elternvereinigung  

  • Marta Lamarosa Gonçalves, BIK+-Jugendbotschafterin

  • Giovanna Mascheroni, Professorin, Fachbereich Kommunikation, Katholische Universität Mailand 

  • Helen Mason, Geschäftsführende Direktorin, Child Helpline International  

  • Servane Mouton, Ärztin, Neurologin und Neuropsychologin

  • María Soledad Pera, außerordentliche Professorin, Gruppe Web-Informationssysteme an der Fakultät für Elektrotechnik, Mathematik und Informatik, TU Delft

  • Tanja Petelin, Dozentin, Juristische Fakultät, Université de Poitiers

  • Jessica Piotrowski, Professorin, Amsterdam School of Communication, Universität Amsterdam

  • Declan Qualter, Practice Placement Supervisor und Doktorand, School of Education, University College Dublin

  • Judith Simon, Professorin für Ethik in der Informationstechnologie, Universität Hamburg 

  • Petr Slovak, außerordentlicher Professor für Mensch-Computer-Interaktion, King’s College London 

  • Elisabeth Staksrud, Professorin, Fachbereich Medien und Kommunikation, Universität Oslo

  • Sophie Stalla-Bourdillon, Research Leader, Law, Science, Technology & Society Research Group, VUB

  • Argyris Stringaris, Professor, Kinder- und Jugendpsychiatrie, University College London 

  • Lisa Thorell, Professorin, Abteilung für klinische Neurowissenschaften, Karolinska Institutet 

  • Martina Tóthová, Jugendbeirat der Präsidentin; slowakischer Jugendrat

  • Mieke Visser-Schuurman, Direktorin, Child Rights & Capacity Building, Eurochild 

  • Niels Zagema, Jugendbeirat der Präsidentin; Nationale Jeugdraad 

Teilnehmende der dritten Sitzung
  • Louise Heeran Flynn, Assistenzprofessorin für Lehrerbildung, Trinity College Dublin – School of Education
  • Lies Craeynest, Gründerin, KidsUnpluggedd
  • Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen
  • Alberto Monge Roffarello, Assistenzprofessor, Politecnico di Torino
  • Kai Rannenberg, Chair of Mobile Business & Multilateral Security, Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Christoph Pieh, Fachbereichsleiter, Universität für Weiterbildung Krems
  • Urs Buscke, Senior Legal Officer, Europäischer Verbraucherverband (BEUC)
  • Théo Mouhoud, Kinderpsychiater, Hopitaux de Paris
  • Eva Möhler, Klinikdirektorin und Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Kerstin Paschke, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ‑psychotherapie
  • Petra Kogelnig, Generalsekretärin, Europäische Elternvereinigung
  • Laura Vandenboschaußerordentliche Professorin und Leiterin, Media Psychology Lab, KU Leuven
  • Sørine Vesth Rasmussen, Beraterin für Kinderrechte und Technologiepolitik, Børns Vilkår
  • Marta Lamarosa Gonçalves, BIK+-Jugendbotschafterin
  • Dimitris Tsalavos, BIK-Jugendbotschafter
  • Anna Schwabegger, Vorsitzende, österreichische Bundesjugendvertretung
  • Aisling Maloney, PYAB und Nationaler Jugendrat Irland
  • Maya Katkovska,Leiterin des lettischen Safer-Internet-Zentrums
  • Konstantinos Karachalios, Berater des Geschäftsführenden Direktors, IEEE, und Vorstandsmitglied, 5Rights Foundation
  • Mie Oehlenschlager, unabhängige Forscherin und Beraterin (DK)
  • Ana Caballero, Vorsitzende, Expertengruppe für die Verbesserung des Jugendschutzes im digitalen Bereich
  • Lisa Thorell, Professorin, Abteilung für klinische Neurowissenschaften, Karolinska Institutet
  • Servane Mouton, Ärztin, Neurologin und Neuropsychologin   
  • Owen Bennett, unabhängiger Sachverständiger für die Regulierung digitaler Technologien (Vereinigtes Königreich)
  • Lucas Borges, Superintendent of Regulation, brasilianische Datenschutzbehörde
  • Giovanna Mascheroni, Professorin, Fachbereich Kommunikation, Katholische Universität Mailand
  • Beckett LeClair, Head of Technology, 5Rights Foundation
  • Ayata, 15 Jahre, Vertretung der EU-Plattform für die Beteiligung von Kindern
  • Zuzanna, 17 Jahre, Vertretung der EU-Plattform für die Beteiligung von Kindern

Dokumente

  • Allgemeine Veröffentlichungen
  • 13. Juli 2026
Special panel report: "Child Safety Online: Protecting and Empowering Minors in a Digital world"
  • Allgemeine Veröffentlichungen
  • 13. Juli 2026
Online-Sicherheit von Kindern: schutz und stärkung von minder-jährigen in einer digitalen welt
  • Безопасност на децата онлайн: средства за защита и подкрепа на ненавършилите пълнолетие лица в цифровия свят
    (1.61 MB - PDF)
  • Seguridad infantil en línea: proteger z empoderar a los menores en un mundo digital
    (1.69 MB - PDF)
  • Bezpečnost dětí na interntu: ochrana a posílení postavení nezletilých osob v digitálním světě
    (1.75 MB - PDF)
  • Børns sikkerhed online : beskyttelse og styrkelse af mindreårige I en digital verden
    (1.59 MB - PDF)
  • Laste turvalisus internetis : kuidas tagada alaealistele digimaailmaskaitse ja tegutsemissuutlikkus
    (1.58 MB - PDF)
  • Ασφάλεια τωνπαιδιών στοδιαδίκτυο: προστασια και ενδυναμωση των ανηλικων στον ψηφιακο κοσμο
    (1.18 MB - PDF)
  • "Child Safety Online: Protecting and Empowering Minors in a Digital world" summary
    (2.2 MB - PDF)
  • La sécurité des enfants en ligne: protéger les mineurs dans un monde numérique et renforcer leur capacité d'agir
    (2.29 MB - PDF)
  • Sábháilteach leanaí ar line: mionaoisigh a chosaint agus a chumasú I saol digiteach
    (1.91 MB - PDF)
  • Sigurnost djece na internetu – zaštita i autonomija maloljetnika u digitalnom svijetu
    (1.77 MB - PDF)
  • Sicurezza dei minori online: proteggere e responsabilizzare i minori nel mondo digitale
    (1.15 MB - PDF)
  • Bērnu drošība tiešsaistē: nepilngadība un iespēcināšana digitālā pasualē
    (1.73 MB - PDF)
  • Vaikų saugumas internete: nepilnamečiu apsauga ir įgalinimas skaitmeniniame pasaulyje
    (1.87 MB - PDF)
  • Online gyermekvédelem: a kiskorúak védelme és tudatosságra nevelése a digitális világban
    (1.79 MB - PDF)
  • Sikurezzatat-tfalonline: protezzjoni u inkoraġġiment tal - minorenni f'dinja diġiti
    (1.9 MB - PDF)
  • Onlineveiligheid van kinderen: minderjarigen beschermen en empoweren in eed digitale wereld
    (1.64 MB - PDF)
  • Bezpieczeństwo dzieci w internecine: ochrona małoletnich I wzmocnienie ich pozycji w cyfrowym świecie
    (1.99 MB - PDF)
  • Seguranças na Internet: proteger e capacitar os menores num mundo digital
    (1.74 MB - PDF)
  • Siguranța copilor în mediul online: protejarea şi capacitarea minorilor într-o lume digitală
    (1.67 MB - PDF)
  • Bezpečnosť detí online: ochrana maloletých a posilnenie ich postavenie v digitálnom svete
    (1.87 MB - PDF)
  • Varnost otrok na spletu: zaščita in opolnomočenje mladoletnikov v digitalnem svetu
    (1.81 MB - PDF)
  • Lasten verkkoturvallisuus: alaikäisten suojeleminen ja voimaannuttaminen digimaailmassa
    (1.8 MB - PDF)
  • Barnsäkerhet på nätet: skydda och stärka minderåriga i en digital värld
    (1.61 MB - PDF)

Die Seite wurde zuletzt am 13 Juli 2026 aktualisiert.