Klimakonferenz Die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) fand vom 10.-21. November 2025 in Belém (Brasilien) statt. Zum 10. Jahrestag des Übereinkommens von Paris kamen die Vertragsparteien (Länder und regionale Organisationen) auf der COP30-Konferenz zusammen, um die weltweiten Anstrengungen zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs zu intensivieren. Die Parteien hatten in diesem Rahmen auch die Gelegenheit, neue oder aktualisierte Klimapläne („national festgelegte Beiträge“) mit ihren jeweiligen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels vorzustellen und die Fortschritte bei den Finanzierungszusagen der COP29 zu bewerten. Die wichtigsten Ergebnisse Auf der COP30 forderte die EU die internationale Gemeinschaft dazu auf, entschlossenere Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und zur Anpassung an die Auswirkungen der Klimakrise zu ergreifen.Auch wenn die EU ehrgeizigere Ziele im Blick hatte,erzielte sie eine Übereinkunft über eine globale Reaktion, um an dem 1,5-Grad-Ziel festzuhaltenlegte sie einen ehrgeizigen national festgelegten Beitrag zur Reduzierung der Netto-Treibhausgasemissionen bis 2035 um 66,25 % bis 72,5 % gegenüber dem Niveau von 1990 vorforderte eine Verdreifachung der Anpassungsfinanzierung bis 2035 im Rahmen der auf der COP29 vereinbarten Klimafinanzierungsverpflichtungen des neuen gemeinsamen quantifizierten Ziels (New Collective Quantified Goal, NCQG)billigte sie eine Erklärung, mit der die Anerkennung der CO2-Bepreisung und der entsprechenden Marktmechanismen als wichtige Instrumente zur weltweiten Förderung von Klimaschutzmaßnahmen gefördert wirdunterstützte sie einen globalen innovativen Finanzierungsmechanismus, mit dem die Erhaltung tropischer Wälder gefördert wirdbekräftigte sie ihre Verpflichtung, die auf der COP28 vereinbarten globalen Zusagen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen, zur Verdreifachung der installierten Kapazität erneuerbarer Energien und zur Verdoppelung der Geschwindigkeit bei den Verbesserungen der Energieeffizienz bis 2030 zu erfüllen EU-Klimapolitik Die EU hält an ihren Klimazielen fest Die Kommission hat vorgeschlagen, das Klimaziel, die Nettotreibhausgasemissionen bis 2040 gegenüber 1990 um 90 % (davon 85 % in der EU und bis zu 5 % durch internationale CO₂-Gutschriften) zu senken, in das EU-Klimagesetz aufzunehmen. Für die Zeit bis 2040 hat sich die EU auf einen national festgelegten Beitrag geeinigt, der dem UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen vorgelegt wurde. Der national festgelegte Beitrag sieht vor, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2035 um 66,25 % bis 72,5 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken.Beide Ziele bauen auf dem bestehenden Vorsatz auf, die Nettoemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, und stellen einen Zwischenschritt auf dem Weg zum übergeordneten Vorhaben der EU dar, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. − 55 % Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030− 90 % Netto-Treibhausgasemissionen bis 2040Klimaneutralität bis 2050 Die Kommission hat den Deal für eine saubere Industrie für Europa vorgelegt – einen Plan mit konkreten Maßnahmen, um die Dekarbonisierung zu einem wichtigen Wachstumsmotor für die europäische Industrie zu machen.Darüber hinaus soll der neue langfristige EU-Haushalt für 2028-2034 Investitionen zur Unterstützung innovativer Unternehmen ankurbeln und die Vorreiterrolle Europas in den Bereichen saubere Technologien und Kreislaufwirtschaft sichern. Beitrag der EU zur globalen Klimaschutzfinanzierung Die EU unterstützt die Entwicklungsländer weiterhin durch Klimaschutzfinanzierung, Partnerschaften sowie regelbasierten Handel und Investitionen, um eine Energiewende voranzutreiben, bei der niemand zurückgelassen wird.Zudem leistet die EU nach wie vor den weltweit größten Beitrag zur Klimafinanzierung. Im Jahr 2024 stellten die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten 31,7 Mrd. EUR aus öffentlichen Quellen für die Klimaschutzfinanzierung bereit und mobilisierten zusätzliche private Finanzmittel in Höhe von 11 Mrd. EUR, um Entwicklungsländer bei der Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen und der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen.Im Januar 2025 hat die EU das globale Forum für die Energiewende (Global Energy Transition Forum) ins Leben gerufen, das Partner aus der ganzen Welt zusammenbringt, um ehrgeizige Klimaziele zu erreichen und Länder zu unterstützen, die bei der Energiewende größeren Herausforderungen gegenüberstehen.Der Ansatz der EU für Handel und nachhaltige Entwicklung fördert die nachhaltige Entwicklung in Drittländern zusätzlich. So sollen neue Handelsabkommen Verpflichtungen zur Einhaltung des Übereinkommens von Paris enthalten.A team of workers install brackets for solar panels on the roof of a house in Cape Town, South Africa. Aktuelles Speech6. Februar 2026Remarks by Commissioner Hoekstra at the press conference of the informal ENVI Council in NicosiaLesedauer: 3 MinNews article1. Dezember 2025What did COP30 achieve?Lesedauer: 8 MinPressemitteilung22. November 2025EU erzielt Übereinkunft über eine globale Reaktion, um an dem 1,5-Grad-Ziel festzuhalten *Lesedauer: 6 MinSpeech21. November 2025Remarks by Commissioner Hoekstra at the Mutirão consultationsLesedauer: 2 MinMore news Links zum Thema KlimaschutzSchlussfolgerungen des Rates im Vorfeld der COP 30Internationale Maßnahmen gegen den KlimawandelEnergie für Afrika Die Seite wurde zuletzt am 24 November 2025 aktualisiert.
Die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) fand vom 10.-21. November 2025 in Belém (Brasilien) statt. Zum 10. Jahrestag des Übereinkommens von Paris kamen die Vertragsparteien (Länder und regionale Organisationen) auf der COP30-Konferenz zusammen, um die weltweiten Anstrengungen zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs zu intensivieren. Die Parteien hatten in diesem Rahmen auch die Gelegenheit, neue oder aktualisierte Klimapläne („national festgelegte Beiträge“) mit ihren jeweiligen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels vorzustellen und die Fortschritte bei den Finanzierungszusagen der COP29 zu bewerten.
Die EU unterstützt die Entwicklungsländer weiterhin durch Klimaschutzfinanzierung, Partnerschaften sowie regelbasierten Handel und Investitionen, um eine Energiewende voranzutreiben, bei der niemand zurückgelassen wird.Zudem leistet die EU nach wie vor den weltweit größten Beitrag zur Klimafinanzierung. Im Jahr 2024 stellten die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten 31,7 Mrd. EUR aus öffentlichen Quellen für die Klimaschutzfinanzierung bereit und mobilisierten zusätzliche private Finanzmittel in Höhe von 11 Mrd. EUR, um Entwicklungsländer bei der Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen und der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen.Im Januar 2025 hat die EU das globale Forum für die Energiewende (Global Energy Transition Forum) ins Leben gerufen, das Partner aus der ganzen Welt zusammenbringt, um ehrgeizige Klimaziele zu erreichen und Länder zu unterstützen, die bei der Energiewende größeren Herausforderungen gegenüberstehen.Der Ansatz der EU für Handel und nachhaltige Entwicklung fördert die nachhaltige Entwicklung in Drittländern zusätzlich. So sollen neue Handelsabkommen Verpflichtungen zur Einhaltung des Übereinkommens von Paris enthalten.A team of workers install brackets for solar panels on the roof of a house in Cape Town, South Africa.
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