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Europäische Kommission

Die EU auf der COP30-Klimakonferenz

Klimakonferenz

Die wichtigsten Ergebnisse

Auf der COP30 forderte die EU die internationale Gemeinschaft dazu auf, entschlossenere Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und zur Anpassung an die Auswirkungen der Klimakrise zu ergreifen.

Auch wenn die EU ehrgeizigere Ziele im Blick hatte,

  • erzielte sie eine Übereinkunft über eine globale Reaktion, um an dem 1,5-Grad-Ziel festzuhalten
  • legte sie einen ehrgeizigen national festgelegten Beitrag zur Reduzierung der Netto-Treibhausgasemissionen bis 2035 um 66,25 % bis 72,5 % gegenüber dem Niveau von 1990 vor
  • forderte eine Verdreifachung der Anpassungsfinanzierung bis 2035 im Rahmen der auf der COP29 vereinbarten Klimafinanzierungsverpflichtungen des neuen gemeinsamen quantifizierten Ziels (New Collective Quantified Goal, NCQG)
  • billigte sie eine Erklärung, mit der die Anerkennung der CO2-Bepreisung und der entsprechenden Marktmechanismen als wichtige Instrumente zur weltweiten Förderung von Klimaschutzmaßnahmen gefördert wird
  • unterstützte sie einen globalen innovativen Finanzierungsmechanismus, mit dem die Erhaltung tropischer Wälder gefördert wird
  • bekräftigte sie ihre Verpflichtung, die auf der COP28 vereinbarten globalen Zusagen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen, zur Verdreifachung der installierten Kapazität erneuerbarer Energien und zur Verdoppelung der Geschwindigkeit bei den Verbesserungen der Energieeffizienz bis 2030 zu erfüllen

EU-Klimapolitik

Die EU hält an ihren Klimazielen fest 

Die Kommission hat vorgeschlagen, das Klimaziel, die Nettotreibhausgasemissionen bis 2040 gegenüber 1990 um 90 % (davon 85 % in der EU und bis zu 5 % durch internationale CO₂-Gutschriften) zu senken, in das EU-Klimagesetz aufzunehmen. 

Für die Zeit bis 2040 hat sich die EU auf einen national festgelegten Beitrag geeinigt, der dem UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen vorgelegt wurde. Der national festgelegte Beitrag sieht vor, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2035 um 66,25 % bis 72,5 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken.

Beide Ziele bauen auf dem bestehenden Vorsatz auf, die Nettoemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, und stellen einen Zwischenschritt auf dem Weg zum übergeordneten Vorhaben der EU dar, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

− 55 % Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030
− 90 % Netto-Treibhausgasemissionen bis 2040
Klimaneutralität bis 2050

Die Kommission hat den Deal für eine saubere Industrie für Europa vorgelegt – einen Plan mit konkreten Maßnahmen, um die Dekarbonisierung zu einem wichtigen Wachstumsmotor für die europäische Industrie zu machen.

Darüber hinaus soll der neue langfristige EU-Haushalt für 2028-2034 Investitionen zur Unterstützung innovativer Unternehmen ankurbeln und die Vorreiterrolle Europas in den Bereichen saubere Technologien und Kreislaufwirtschaft sichern.

Beitrag der EU zur globalen Klimaschutzfinanzierung

Die Seite wurde zuletzt am 24 November 2025 aktualisiert.