Zum Hauptinhalt
Logo der Europäischen Kommission
Europäische Kommission

Finanzielle Unterstützung der EU für die Ukraine

Diese Informationen gibt es auch auf: Ukrainisch | українська | Russisch | русский

Ein vielschichtiges Hilfspaket

Makrofinanzhilfe und Budgethilfe

Um den Finanzierungsbedarf der Ukraine für 2026 und 2027 zu decken, stellt die EU ein Darlehen in Höhe von 90 Mrd. EUR durch EU-Anleihen auf den Kapitalmärkten bereit. Bislang wurden 19,8 Mrd. EUR ausgezahlt, davon

  • 3,2 Mrd. EUR als Makrofinanzhilfe
  • 15,8 Mrd. EUR für die Beschaffung von Verteidigungsgütern
  • 800 Mio. EUR wurden über die Ukraine-Fazilität bereitgestellt

Im Jahr 2025 hat die EU ein Finanzhilfepaket angenommen und ausgezahlt, das aus einer außerordentlichen Makrofinanzhilfe in Höhe von 18,1 Mrd. EUR besteht. Als Teil des Pakets wird der Kooperationsmechanismus durch außerordentliche Einnahmen aus immobilisierten russischen Staatsvermögen finanziert.

Seit Kriegsausbruch hat die EU 43,3 Mrd. EUR an ausgezahlter Makrofinanzhilfe bereitgestellt, um die Ukraine bei der Deckung des dringenden Bedarfs vor Ort zu unterstützen. 

Zur Deckung des dringenden Bedarfs vor Ort wurden im EU-Haushalt 2023 19,5 Mrd. EUR bereitgestellt, darunter ein beispielloses Hilfspaket in Höhe von 18 Mrd. EUR in Form von Darlehen zu Vorzugsbedingungen. 2022 waren bereits Darlehen und Zuschüsse in Höhe von 11,6 Mrd. EUR gewährt worden. Dadurch war die Ukraine in der Lage:

  • weiterhin Löhne und Renten zu zahlen
  • durch den Krieg zerstörte kritische Infrastruktur wiederherzustellen
  • grundlegende öffentliche Dienste aufrechtzuerhalten (z. B. Krankenhäuser, Schulen und Unterkünfte für Binnengeflüchtete)
  • für makroökonomische Stabilität zu sorgen

Im Jahr 2025 hat die EU ein Finanzhilfepaket angenommen und ausgezahlt, das aus einer außerordentlichen Makrofinanzhilfe in Höhe von 18,1 Mrd. EUR besteht. Als Teil des Pakets wird der Kooperationsmechanismus durch außerordentliche Einnahmen aus immobilisierten russischen Staatsvermögen finanziert.

Die Ukraine-Fazilität

Um die Ukraine langfristig beim Wiederaufbau zu unterstützen und sie auf dem Weg zum EU-Beitritt zu begleiten, hat die EU ein neues Finanzierungsinstrument für die Jahre 2024-2027 eingerichtet.

Über diese Ukraine-Fazilität wird sie dem Land in diesem Zeitraum verlässliche und flexible Hilfe in Höhe von bis zu 50 Mrd. EUR zukommen lassen. Bisher wurden insgesamt mehr als 31,4 Mrd. EUR an direkter Hilfe für die Ukraine bereitgestellt.

Mehr über die Fazilität

Maßnahmen zur Unterstützung der ukrainischen Wirtschaft

Im Februar 2023 unterzeichneten die EU-Kommission und die Ukraine ein Abkommen über die Teilnahme des Landes am Binnenmarktprogramm. Ukrainische Unternehmen profitieren davon wie folgt:

  • erleichterter Marktzugang
  • günstige Rahmenbedingungen
  • nachhaltiges Wachstum
  • Internationalisierung

Im Oktober 2025 trat ein erweitertes Handelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in Kraft. Das aktualisierte Abkommen wird die Handelsströme verbessern und gleichzeitig der Sensibilität bestimmter Agrarsektoren in der EU in vollem Umfang Rechnung tragen. Es wird auch zur schrittweisen Integration der Ukraine in den Binnenmarkt der EU beitragen, indem es das Land bei der Angleichung an EU-Standards unterstützt. 

Darüber hinaus hat die EU Schutzmaßnahmen für bestimmte Importe aus der Ukraine, wie Eisen und Stahl, ausgesetzt, um die Wirtschaft der Ukraine zu unterstützen. Die Aussetzung gilt für drei Jahre.

Mit den im Mai 2022 eingerichteten Solidaritätskorridoren zwischen der EU und der Ukraine wird dafür gesorgt, dass die Ukraine weiterhin ihre Waren exportieren und für ihre Wirtschaft wichtige Güter importieren kann.

Die EU leistet zudem Unterstützung durch Garantien, die von Finanzinstitutionen wie der EIB und der EBWE gestellt werden. Somit kann die ukrainische Regierung Kredite vergeben – und die Unternehmen können ihre unverzichtbaren Dienstleistungen erbringen.

Die Seite wurde zuletzt am 14 Oktober 2026 aktualisiert.