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Europäische Kommission

Energieeffizientere Gebäude – weniger Kosten und Energie

  • Presseartikel
  • 29. Mai 2026
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 2 Min
Energy efficient residential house

 

Am 30. Mai 2026 treten neue Vorschriften zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in der gesamten EU in Kraft. Diese sollen die EU-Länder dabei unterstützen, ihren Gebäudebestand zu modernisieren, um Energie zu sparen, die Energiekosten zu senken und bis 2050 einen emissionsfreien und vollständig dekarbonisierten Gebäudebestand zu erreichen.

Weshalb verfolgt die EU dieses Ziel?

Gebäude verbrauchen mit 40 % des gesamten Energieverbrauchs in der EU und 36 % der energiebedingten Treibhausgasemissionen EU-weit am meisten Energie. Ein großer Teil der Gebäude in der EU ist veraltet. 75 % sind energieineffizient, weshalb die Sanierung eine zentrale Priorität ist. 

Energieeffizientere Gebäude können die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern, Energieverbrauch und -kosten senken, die Energiesicherheit erhöhen und die Treibhausgasemissionen verringern.

Was tut die EU?

Die überarbeitete Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden enthält aktualisierte Vorschriften zur schrittweisen Modernisierung von Wohn- und Bürogebäuden sowie öffentlichen Gebäuden in den kommenden Jahrzehnten.

Die EU-Länder sind verpflichtet, nationale Gebäuderenovierungspläne zu entwickeln, die auf ihre jeweiligen nationalen Gegebenheiten und ihren Gebäudebestand zugeschnitten sind. Der neue Rahmen ermutigt die EU-Länder, die Sanierungen voranzutreiben, insbesondere bei besonders energieineffizienten Gebäuden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf

  • Renovierung: Jedes EU-Land entscheidet selbst, welche Renovierungsmaßnahmen am besten geeignet sind, um die Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz schrittweise zu erfüllen.
  • Dekarbonisierung: Emissionsfreie Gebäude werden zum Standard für Neubauten, wobei Solarenergie schrittweise integriert und mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkessel schrittweise abgeschafft werden.
  • Modernisierung und Digitalisierung: Aufnahme von Anforderungen an intelligente Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Fahrradstellplätze in neuen und renovierten Gebäuden, an Gebäudeautomations- und Steuerungssysteme in Nichtwohngebäuden sowie an die Raumluftqualität in neuen und bestehenden Gebäuden.
  • Finanzielle und technische Unterstützung: gezieltere Finanzierung zur Bekämpfung der Energiearmut und zur Unterstützung finanziell schwächerer Haushalte sowie von Menschen in Sozialwohnungen, um einen sozial gerechten Übergang sicherzustellen. 

Für die meisten Bürgerinnen und Bürger werden die Veränderungen schrittweise erfolgen. Möglicherweise werden Sie Folgendes beobachten:

  • verstärkte Förderung von Heimrenovierungsprojekten
  • neue Anreize für Wärmedämmung und effiziente Heizsysteme
  • mehr Solaranlagen
  • strengere Normen für Neubauten
  • stärkere Berücksichtigung der Energieeffizienz beim Kauf oder bei der Anmietung von Immobilien

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Datum der Veröffentlichung
29. Mai 2026
Autor
Generaldirektion Kommunikation