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Europäische Kommission

Humanitäre Hilfe der EU für die Ukraine

Diese Informationen gibt es auch auf: Ukrainisch | українська | Russisch | русский

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz

Darüber hinaus haben die Mitgliedstaaten und Partner der Europäischen Union über das EU-Katastrophenschutzverfahren mehr als 159 000 Tonnen Sachleistungen an die Ukraine geliefert.

Die EU koordiniert die europaweite medizinische Evakuierung dringend behandlungsbedürftiger Menschen in der Ukraine. Mehr als 5 000 Patientinnen und Patienten wurden bereits evakuiert und individuell versorgt.

2022 hat die EU 330 Mio. EUR für ein Soforthilfeprogramm zur Bereitstellung grundlegender Güter und Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Nahrungsmittel mobilisiert. Das Programm diente auch dem Schutz der Bevölkerung – sowohl der Binnenvertriebenen als auch der Aufnahmegemeinschaften – sowie der Unterstützung mittelständischer Betriebe und der Landwirtschaft.

Unterstützung der Minenräumaktionen in der Ukraine

Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben für den Zeitraum von 2022 bis 2030 500 Mio. EUR für die humanitäre Minenräumung in der Ukraine bereitgestellt und sind damit wichtige Geber in diesem Bereich.

Die EU unterstützt die Bemühungen der Ukraine im Bereich der Minenräumung durch den Ausbau der nationalen Kapazitäten, die Ausbildung und Ausrüstung ukrainischer Minenräumer und die Einführung innovativer Ansätze in der Minenräumung, darunter den Einsatz von Minensuchhunden. Diese Hilfe trägt dazu bei, verminte Gebiete für die Zivilbevölkerung sicher zu machen, und ermöglicht gleichzeitig Erholung und Wiederaufbau.

Im Rahmen dieser Bemühungen veranstalten die EU und die Ukraine gemeinsam die Ukraine Mine Action Conference 2026 vom 16. bis 18. November in Brüssel. Ziel der Veranstaltung ist es, internationale Unterstützung zu mobilisieren, globale Partnerschaften zu stärken und innovative Ansätze für die Minenräumung in der Ukraine und darüber hinaus zu fördern.

rescEU-Hilfen

Vorübergehender Schutz

Die EU-Länder haben im Zuge dieser Regelung für vorübergehenden Schutz bislang mehr als vier Millionen Menschen aus der Ukraine aufgenommen. Die EU hat sich darauf geeinigt, den vorübergehenden Schutz bis März 2028 zu verlängern, da klar ist, dass Geflüchtete aus der Ukraine auch weiterhin Schutzbedarf haben werden.

Die Kommission bietet maximale Flexibilität, damit die Mitgliedstaaten auch nicht ausgegebene Kohäsionsfondsmittel zur Versorgung von Geflüchteten verwenden können. Auf diese Weise wurden für diesen Zweck bis zu 17 Mrd. EUR bereitgestellt.

Unterstützung für Kinder aus der Ukraine

Rückholung ukrainischer Kinder

Seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine im Jahr 2022 wurden mehr als 20 500 ukrainische Kinder rechtswidrig deportiert und gewaltsam nach Russland und in die vorübergehend besetzten Gebiete gebracht.

Die EU richtete gemeinsam mit der Ukraine und Kanada am 11. Mai 2026 ein hochrangiges Treffen der Internationalen Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder aus. Während der Veranstaltung bekräftigten die Teilnehmenden ihr Engagement, die Maßnahmen für die sichere Rückkehr jedes einzelnen ukrainischen Kindes, das von Russland verschleppt wurde, zu intensivieren und die Ahndung dieser von Russland begangenen Verbrechen sicherzustellen.

Mehr über das hochrangige Treffen 

Erfahrungen Betroffener

Die Seite wurde zuletzt am 2 September 2026 überprüft.