
Am 24. August begehen wir den Unabhängigkeitstag der Ukraine. Dieser Jahrestag steht für den Mut, den Widerstand und die Resilienz des ukrainischen Volkes angesichts des brutalen Angriffskriegs Russlands. Er symbolisiert auch den Weg, den die Ukraine in den letzten 35 Jahren zurückgelegt hat, um ein modernes, demokratisches und europäisches Land zu werden.
Zur Feier des Tages hat die Europäische Kommission die ukrainische Flagge vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel gehisst, das in den Nationalfarben des Landes angestrahlt wurde.
Anlässlich dieses besonderen Jahrestags bekräftigt die EU ihr unerschütterliches Engagement für die Souveränität und die territoriale Unversehrtheit der Ukraine. Seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands haben wir der Ukraine und dem ukrainischen Volk beispiellose humanitäre, finanzielle und militärische Hilfe geleistet. Bislang beläuft sich diese Unterstützung auf 220,2 Mrd. EUR.
In den vergangenen Monaten hat die EU ihre Unterstützung für die Wirtschaft und die Verteidigung der Ukraine aufgestockt – denn der Wohlstand der Ukraine ist der Wohlstand Europas, und die Sicherheit der Ukraine ist die Sicherheit Europas.
Wir haben die ersten Tranchen des 90 Mrd. EUR schweren Unterstützungsdarlehens für die Ukraine ausgezahlt, um zur Deckung des Finanzierungsbedarfs des Landes beizutragen und seine Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Außerdem haben wir am Unabhängigkeitstag der Ukraine Mittel in Höhe von 6,1 Mrd. EUR für Luft- und Raketenabwehrsysteme, Flugkörper, Munition und Radarsysteme bewilligt.
Der Ukraine beizustehen bedeutet auch, Russland zur Verantwortung zu ziehen. Im Juli haben wir das 21. Sanktionspaket angenommen, mit dem die Fähigkeit Russlands, seinen rechtswidrigen Krieg zu finanzieren und Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung und zivile Infrastruktur durchzuführen, weiter eingeschränkt wird.
Die EU setzt sich verstärkt für die Rückkehr ukrainischer Kinder ein, die von Russland zwangsweise verschleppt oder deportiert wurden, und sorgt dafür, dass Russland über die Internationale Schadensersatzkommission und den Sondergerichtshof für das Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine für seine Untaten zur Rechenschaft gezogen wird.
Die Ukraine gehört zur europäischen Familie und zur Europäischen Union. Wir sind nach wie vor entschlossen, die Ukraine bei diesem Prozess zu unterstützen. Diesen Sommer hat die Ukraine zwei Cluster für Beitrittsverhandlungen eröffnet und damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie selbst in Kriegszeiten Reformen durchführen kann.
Wir stehen weiterhin hinter der Ukraine bei ihrem Streben nach einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden und unterstützen sie auf ihrem Weg nach Europa.
Pressemitteilung – Kommission genehmigt Mittel in Höhe von 6,1 Mrd. EUR für die Verteidigung der Ukraine
Visuelle Story – Slava Ukraini – es lebe Europa
- Datum der Veröffentlichung
- 24. August 2026
- Autor
- Generaldirektion Kommunikation