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Europäische Kommission

So unterstützt die EU die Ukraine militärisch

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Deckung des dringenden Militär- und Verteidigungsbedarfs der Ukraine

Ausbau der Produktionskapazitäten

Die europäische Verteidigungsindustrie hat ihre Kapazitäten für die Munitionsproduktion um 40 % erhöht. Die Bereitstellung von Flugkörpern und Munition muss beschleunigt werden, insbesondere im Rahmen der Initiative für eine Million Artilleriegeschosse. Zudem braucht die Ukraine dringend mehr Luftabwehrsysteme. 

Im Zuge der Verordnung zur Förderung der Munitionsproduktion (ASAP) will die EU ihre Kapazitäten für die Produktion von Munition und Flugkörpern hochfahren. 

Die ASAP soll die gesamte Lieferkette für Munition und Flugkörper in der EU stärken, damit die europäische Verteidigungsindustrie mehr und schneller produzieren kann. Die Verordnung ist eine direkte Antwort auf die Forderung, der Ukraine dringend Munition sowie auf Anfrage Flugkörper zu liefern und die Mitgliedstaaten durch zielgerichtete Maßnahmen bei der Auffüllung ihrer Bestände zu unterstützen.

Engere verteidigungsindustrielle Zusammenarbeit EU-Ukraine 

Im Weißbuch zur europäischen Verteidigung – Bereitschaft 2030 wird betont, dass der Angriffskrieg gezeigt hat, wie innovativ die ukrainische Verteidigungsindustrie ist – mit bedeutendem Fachwissen in Bereichen wie KI und Drohnentechnik. 

Junge und dynamische ukrainische Unternehmen können Europa dazu anregen, seine Verteidigungsfähigkeit zu verbessern, was wiederum die europäische Wettbewerbsfähigkeit steigern wird. Die Europäische Kommission hat daher eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Zusammenarbeit der EU mit der Ukraine im verteidigungsindustriellen Bereich zu vertiefen.

Im Juli 2026 unterzeichneten die Kommission und die Ukraine eine neue verteidigungsindustrielle Partnerschaft. Indem Hindernisse für die Zusammenarbeit beseitigt und die Angleichung der Standards beschleunigt werden, können Unternehmen auf beiden Seiten nahtloser zusammenarbeiten, und die gemeinsame Sicherheit Europas wird gestärkt. Ziel der Partnerschaft ist es, die gemeinsame Produktion von Drohnen und Drohnenabwehrsystemen bis Ende 2026 und von ballistischen Flugkörperabwehrflugkörpern bis 2028 auszubauen.

Der Drohnen-Deal zwischen der EU und der Ukraine wird Europas industrielle Kapazität und das Fachwissen der Ukraine bei der Drohneninnovation zusammenführen. Er wird die Entwicklung und Herstellung von Drohnen und Drohnenabwehrsystemen der nächsten Generation beschleunigen, dafür sorgen, dass die Ukraine über die benötigten Fähigkeiten verfügt, und zugleich die Verteidigungsbereitschaft Europas für die Zukunft stärken.

Der Kommissionsvorschlag für eine Verordnung über ein Programm für die Europäische Verteidigungsindustrie ebnet den Weg für die Einbindung der Ukraine in den europäischen Markt für Verteidigungsgüter durch ein spezielles Unterstützungsinstrument für die Ukraine und indem die Ukraine Zugang zu den Aktivitäten des Programms erhält. 

Die Europäische Kommission und der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) haben im Rahmen der im März 2024 angenommenen Europäischen Industriestrategie für den Verteidigungsbereich (EDIS) das EU-Innovationsbüro für Verteidigung in Kyjiw eröffnet, um die Bande zwischen der EU und der Ukraine im Verteidigungsbereich weiter zu stärken.

Im Juli 2025 kündigten die Europäische Kommission und die Ukraine die gemeinsame Initiative der EU und der Ukraine BraveTech EU für ein höheres Innovationstempo im Verteidigungsbereich durch engere Zusammenarbeit an. BraveTech EU schafft einen einheitlichen Rahmen für die gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Anwendung bahnbrechender Lösungen im Verteidigungsbereich durch den Europäischen Verteidigungsfonds (EDF), das EU-Innovationsprogramm im Verteidigungsbereich (EUDIS) und die ukrainische Plattform für Verteidigungstechnologie BRAVE1.

Die Seite wurde zuletzt am 30 Juli 2026 aktualisiert.