Da in Europa immer mehr Waldbrände auftreten, arbeitet die EU Hand in Hand mit den EU-Ländern, um
- Risiken zu vermeiden und zu verringern
- die Waldbrandsituation zu überwachen und Vorsorgemaßnahmen zu treffen
- auf Notfälle zu reagieren
- die Erholung nach Bränden zu unterstützen
Waldbrände auf dem Vormarsch
Wegen des Klimawandels kommt es immer häufiger zu Hitzewellen und Dürren. Dadurch können sich Waldbrände schneller ausbreiten und lassen sich schlechter eindämmen. Diese zunehmende Bedrohung wird durch die Entvölkerung ländlicher Gebiete und Veränderungen in der Flächenbewirtschaftung noch verschärft. Die Waldbrandsaison dauert immer länger, insbesondere im Mittelmeerraum, und auch Regionen, die derzeit noch nicht brandgefährdet sind, könnten künftig zu Risikogebieten werden.
Waldbrände sind mehr als nur eine Bedrohung für Wälder, Sträucher und die Landwirtschaft. Sie können Menschenleben und Wohngebiete gefährden, Ökosysteme und die biologische Vielfalt schädigen, die Landwirtschaft und Infrastrukturen beeinträchtigen und die davon abhängigen Gemeinschaften und Wirtschaftszweige destabilisieren. Die EU-Rechtsvorschriften sehen Maßnahmen vor, um Europa dabei zu helfen, sich an den Klimawandel anzupassen, die ökologische Resilienz zu verstärken und die Anfälligkeit zu verringern.
Im Jahr 2025 brannten in der EU mehr als 1 Million Hektar Land. Dies war die zerstörerischste Waldbrandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen.

Als Reaktion darauf verstärkt die EU ihre Bemühungen, um Menschenleben, Wohnraum und die Natur zu schützen.
Sommer 2026: Waldbrandvorsorge in Europa auf Rekordniveau
Während der gesamten Waldbrandsaison im Sommer 2026 entsandte die EU zusätzliche Feuerwehrleute, Löschflugzeuge und Katastrophenfachleute in Krisengebiete. Dadurch konnten die Länder bei Überlastung ihrer nationalen Kapazitäten schneller reagieren.
Was unternimmt die EU gegen die Waldbrände?
Gemeinsam das schützen, was uns wichtig ist
Waldbrände kennen keine Grenzen. Gemeinsame Regeln und gemeinsames Handeln sind daher umso wichtiger. Die EU steht den Bürgerinnen und Bürgern in Krisenzeiten zur Seite und bündelt Ressourcen, Fachwissen und Hilfskräfte dort, wo sie am dringendsten benötigt werden. Sie unterstützt die Mitgliedstaaten während des gesamten Zyklus des Waldbrandrisikomanagements: Prävention und Risikominderung, Vorsorge und Überwachung, Notfalleinsätze und Unterstützung der Erholung.
Maßnahmen zum Schutz der Wälder in der EU vor Bränden

Europa ergreift Maßnahmen, um Waldbrände zu verhindern und die Widerstandsfähigkeit von Wäldern und Landschaften zu verbessern

Europa arbeitet zusammen, um die Menschen zu schützen und zu reagieren, wenn die nationalen Kapazitäten durch Waldbrände überlastet sind

Land- und Forstwirte spielen beim Risikomanagement eine wichtige Rolle
Neue Strategie zur besseren Bekämpfung der zunehmenden Waldbrandgefahr (2026)
Angesichts der wachsenden Bedrohung durch immer schlimmere Waldbrände stellte die Kommission im März 2026 ein neues integriertes Konzept für das Waldbrandrisikomanagement vor. Dieses Konzept, das mit der Strategie für eine Union der Krisenvorsorge in Einklang steht, bietet Orientierungshilfe für bessere Prävention, Bereitschaft, Reaktion und Schadensbehebung bei Waldbränden.
- Risiken vermeiden und verringernVerringerung der Risiken durch bessere Land- und Waldbewirtschaftung, Wiederherstellung der Natur, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Landschaften.
- Krisenvorsorge: Daten, Schulungen, Einsätze in HochrisikoregionenVerbesserung der Risikobewertung, Auswertung von Daten, Schulungen, Vorabverlegung von Einsatzkräften und Bereitstellung operativer Kapazitäten in Gebieten mit hohem Waldbrandrisiko.
- Reaktion: Ausbau der BrandbekämpfungskapazitätenSchaffung der Voraussetzungen dafür, dass Feuerwehrleute, Flugzeuge, Fachleute und andere Ressourcen schnell mobilisiert werden können.
- Schadensbehebung: bessere Wiederherstellung zur Stärkung der ResilienzBewertung von Schäden und Unterstützung der Wiederherstellung und des Wiederaufbaus im Hinblick darauf, das künftige Waldbrandrisiko zu verringern und die Resilienz zu verstärken.
Frühwarnsysteme und Satellitenüberwachung zur Erkennung von Waldbränden
Die EU unterstützt die Mitgliedstaaten mit Tools, Leitlinien und Wissen, um Waldbrandrisiken zu ermitteln, die Bewirtschaftung von Landschaften und Wäldern zu verbessern und Brände frühzeitig zu erkennen.
Um gefährliche Situationen früher zu erkennen und die Feuerwehr besser über die Ausbreitung von Bränden zu informieren, nutzt die EU