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Europäische Kommission

Screening rettet Leben: Brustkrebsmonat Oktober

  • Presseartikel
  • 23. Oktober 2025
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 2 Min

 

„Wenn Sie eine Einladung zum Mammografie-Screening erhalten, dann nehmen Sie sie wahr. Haben Sie keine Angst, hinzugehen“, rät Silvia Deandrea, Leiterin des Brustkrebsvorsorgeprogramms der Region Lombardei im italienischen Pavia. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass alles in Ordnung ist.“  

Im Rahmen ihrer zahlreichen beruflichen Aufgaben leitet Silvia ein multidisziplinäres Team, das aus Fachkräften aus den Bereichen Krankenpflege, Gesundheitswesen und Statistik besteht und die klinische Krebsversorgung in den Krankenhäusern vor Ort koordiniert. „Wir sehen zweifellos, dass Screenings sowohl die Sterblichkeit als auch die Notwendigkeit für invasive Eingriffe deutlich verringern“, so Silvia.  

Dieses Jahr geht es im Brustkrebsmonat Oktober um die Bedeutung des Screenings für die Früherkennung von Brustkrebs. Eine Gelegenheit, das weltweite Engagement für einen gerechten Zugang zur Gesundheitsversorgung und bessere Überlebenschancen für alle nochmals zu bekräftigen. Screening sollte das ganze Jahr über Thema sein, denn rund um den Globus ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.  

Mit ihrem „Plan gegen den Krebs“ hat die EU 2022 neue Impulse gesetzt, um Screenings zugänglicher und qualitativ besser zu machen – für mehr Zielgruppen und mehr Krebsarten. In Sachen Brustkrebs wird die Europäische Kommission die EU-Länder dabei unterstützen, dass 90 % der gefährdeten Personen Zugang zu evidenzbasierten und qualitätsgesicherten Screenings erhalten.

Europäische Studien haben gezeigt, dass sich nicht in allen EU-Ländern gleich viele Menschen untersuchen lassen und dass die Inanspruchnahme des Angebots in einigen Ländern eher gering ist. „Finanzielle und wirtschaftliche Aspekte spielen dabei eine Rolle“, sagt Silvia. „Auch der kulturelle Kontext muss berücksichtigt werden.“ 

Inzwischen gibt es immer mehr öffentliche Brustkrebs-Screening-Programme wie das von Silvia in Pavia. „Die Gesundheitsbehörden haben diese Programme auf der Grundlage der EU-Leitlinien eingerichtet. Für uns sind diese Leitlinien wie eine Bibel. Sie basieren auf den besten verfügbaren Daten und bündeln sämtliche Anforderungen in einem Referenzwerk.“ 

Wenn Sie einen Screening-Termin vereinbaren möchten, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt oder wenden Sie sich direkt an das Mammografie-Zentrum in Ihrer Nähe. 

Das Team der Gesundheitsschutzbehörde bei einer Veranstaltung zum Thema Krebs-Screening.
Das Team in Pavia (Italien) wirbt für das Krebs-Screening.

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
23. Oktober 2025
Autor
Generaldirektion Kommunikation