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Europäische Kommission

OceanEye: Vorreiterrolle der EU im Bereich der Meeresbeobachtung

  • Presseartikel
  • 3. Juni 2026
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 1 Min

 

Die Meere bedecken 70 % der Erdoberfläche, aber nur 5 % davon wurden bislang erforscht. Jede Information, die wir über die Meere haben, hilft uns, sie besser zu schützen. 

Die Kommission hat OceanEye ins Leben gerufen, damit wir die Meere besser beobachten und verstehen können. Mit dieser neuen Initiative will die EU bis 2035 zu 35 % zum globalen Meeresbeobachtungssystem beitragen und sich als weltweit führender Anbieter von Meeresinformationen positionieren. 

Zu den wichtigsten Maßnahmen der EU im Rahmen dieser Initiative gehören: 

  • ein europäisches digitales System für die Ozeane, einer zentralen Sammelstelle für Meeresdaten und -informationen  
  • eine neue internationale Allianz zur Mobilisierung von Investitionen für das Globale Meeresbeobachtungssystem (GOOS)
  • ein voll funktionsfähiger europäischer Digital Twin Ocean bis 2030 – eine virtuelle Darstellung der Meere, die den Europäer*innen und der ganzen Welt als öffentliche Dienstleistung zur Verfügung steht  
  • Menschen auf kreative Weise besser mit den Meeren in Verbindung bringen, unter anderem durch öffentliche Installationen, Museumsausstellungen und Kooperationen mit Künstler*innen und Designer*innen

Die Kommission wird diese Bemühungen mit 62 Mio. EUR im Rahmen von „Horizont Europa“ unterstützen, um den Beitrag der EU zum GOOS und zu den globalen Meeresdatensystemen zu stärken. Weitere 30 Mio. EUR werden für Innovationen im Bereich der Meeresbeobachtungstechnologien bereitgestellt. 

OceanEye ist ein wesentlicher Faktor des Europäischen Pakts für die Meere – die zentrale EU-Strategie zum besseren Schutz der Meere sowie zur Gewährleistung einer florierenden blauen Wirtschaft und der Lebensqualität der Menschen in Küstengebieten 

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Datum der Veröffentlichung
3. Juni 2026
Autor
Generaldirektion Kommunikation