
Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien sollen im Rahmen eines neuen Wachstumsplans 6 Mrd. EUR Unterstützung erhalten. Ihnen werden damit bereits vorab einige Vorteile der EU-Mitgliedschaft gewährt, um die Wirtschaft anzukurbeln und die sozioökonomische Kluft zur EU zu verringern. Der Wachstumsplan dürfte den EU-Beitrittsprozess und das Wirtschaftswachstum im Westbalkan erheblich beschleunigen.
Der neue Plan beruht auf vier Säulen:
- Weitere Heranführung an den EU-Binnenmarkt
- Vollendung des gemeinsamen Marktes der Westbalkanstaaten
- Beschleunigung grundlegender Reformen
- Aufstockung der Finanzhilfe für Reformen
Um die Gelder zu erhalten, müssen die Westbalkanstaaten wichtige Reformen durchführen. Auf der Grundlage der Fortschrittsberichte und Wirtschaftsreformprogramme sollen sie eine Reformagenda ausarbeiten. Diese Agenda wird dann von der Kommission bewertet und gegebenenfalls angenommen.
Das Thema Erweiterung bleibt ein zentraler Politikbereich der Europäischen Union. Der Beitritt der Westbalkanstaaten ist nicht nur im Sinne der dort lebenden Menschen, sondern liegt auch im (sicherheits)politischen und wirtschaftlichen Interesse der EU.
Mehr dazu
Factsheet zum neuen Wachstumsplan für den Westbalkan
Ein stärkeres Europa in der Welt
Die EU und die Westbalkanstaaten
Fragen und Antworten zum neuen Wachstumsplan für den Westbalkan
- Datum der Veröffentlichung
- 8. November 2023
- Autor
- Generaldirektion Kommunikation
Nachrichten zum Thema
Die Europäische Kommission hat überprüft, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die EU und die potenziellen Beitrittsländer auf künftige Erweiterungen vorzubereiten.
Mehr über die Fortschritte Georgiens, Moldawiens, der Türkei, der Ukraine, Albaniens, Bosnien und Herzegowinas, des Kosovo, Montenegros, Nordmazedoniens und Serbiens auf dem Weg zum EU-Beitritt
In ihrem jüngsten Jahresbericht über die Rechtsstaatlichkeit untersucht die EU-Kommission die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in allen EU-Ländern sowie in vier Erweiterungsländern – Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien.
At the summit of the European Political Community in Tirana, Albania, President von der Leyen stressed the importance to foster peace and stability in Europe. She also announced the soon upcoming strategy for the Black Sea region and spoke of the connectivity agenda linking Europe to Central Asia.