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Europäische Kommission

Demografischer Wandel: EU will mit neuen Instrumenten gegensteuern

  • Presseartikel
  • 11. Oktober 2023
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 1 Min
A grandfather and his grandson looking at the sea

 

Europa macht einen tiefgreifenden demografischen Wandel durch – und die Kommission hat neue Instrumente vorgestellt, mit denen die Mitgliedstaaten die damit einhergehenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen meistern können.

Dazu gehören Regulierungsinstrumente, Strategiepläne und Finanzierung, und sie lassen sich mit nationalen und regionalen Maßnahmen kombinieren. Die Instrumente betreffen vier zentrale Schwerpunkte:

  1. Eltern sollen vor allem durch Sicherstellung des Zugangs zu hochwertiger Kinderbetreuung und eines guten Gleichgewichts zwischen Beruf und Privatleben unterstützt werden.
  2. Jüngeren Generationen soll der Rücken gestärkt werden, damit sie sich entfalten und ihre Fähigkeiten entwickeln können und leichter an Jobs und bezahlbaren Wohnraum kommen.
  3. Ältere Generationen sollen durch Reformen in Verbindung mit einer angemessenen Arbeitsmarkt- und Arbeitsplatzpolitik länger voll im Leben stehen können.
  4. Der Arbeitskräftemangel soll durch gesteuerte legale Migration angegangen werden.

Das Instrumentarium wurde am selben Tag bekannt gegeben wie eine Eurobarometer-Umfrage, in der 7 von 10 Menschen in der EU der Aussage zustimmten, dass demografische Entwicklungen Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft auf lange Sicht gefährden. Die Menschen erwarten, dass die EU und die einzelnen Regierungen in Fragen des demografischen Wandels und seiner Auswirkungen an einem Strang ziehen.

Weitere Informationen

Auswirkungen des demografischen Wandels

Eurobarometer-Bericht zum demografischen Wandel in Europa

Pressemitteilung: Kommission stellt Instrumente zur Bewältigung des demografischen Wandels in der EU vor

Factsheet zu den neuen Instrumenten

Neuer Schwung für die Demokratie in Europa

Datum der Veröffentlichung
11. Oktober 2023
Autor
Generaldirektion Kommunikation