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Europäische Kommission

EU gerüstet für Waldbrände im Sommer

  • Presseartikel
  • 2. Juni 2026
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 2 Min
Romanian and French firefighters posing for a group photo in front of their fire trucks

 

Aufgrund des Klimawandels werden Waldbrände immer häufiger und zerstörerischer. Allein im Jahr 2025 wurde in der EU durch Waldbrände eine Rekordfläche von 1 Mio. Hektar Land zerstört – das entspricht etwa der Hälfte der Fläche Sloweniens. Daher entsendet die EU diesen Sommer eine Rekordzahl von Feuerwehrleuten, Flugzeugen und Katastrophenfachleuten, um Leben, Wohnraum und die Natur zu schützen

Im Vorfeld der Waldbrandsaison im Sommer hat die EU ihre Vorsorgemaßnahmen zur Unterstützung der EU-Länder verstärkt.

  • 777 Feuerwehrleute aus 14 Ländern werden in Hochrisikogebieten in sechs Ländern Südeuropas eingesetzt.
  • 22 Löschflugzeuge und 5 Hubschrauber stehen der EU-Flotte zur Verfügung, um betroffene Länder zu unterstützen.
  • 21 zertifizierte Teams sind bereit, europaweit einzugreifen. 

In der gesamten Waldbrandsaison werden die Fachleute des Notfallkoordinierungszentrums mit Unterstützung weiterer Waldbrandexpertinnen und -experten die Risiken überwachen und auf der Grundlage meteorologischer und wissenschaftlicher Analysen rund um die Uhr Einsätze koordinieren. Das Europäische Waldbrandinformationssystem wird kontinuierliche Vorhersagen des Waldbrandrisikos, und EU-Satellitendienste wie Copernicus werden Notfallkartierungen und Geoanalysen bereitstellen, um Entscheidungen vor Ort zu unterstützen. 

Darüber hinaus richtet die EU ein neues europäisches regionales Brandbekämpfungszentrum in Zypern ein, um die Vorsorge- und Reaktionskapazitäten für Waldbrände in ganz Europa und im südlichen Mittelmeerraum zu vergrößern. Die Station wird Platz für sechs Flugzeuge und Schulungen für Fachkräfte des Katastrophenschutzes bieten.

In Krisenzeiten steht die EU ihren Bürgerinnen und Bürgern zur Seite, indem sie Ressourcen, Fachwissen und Einsatzkräfte vor Ort zusammenbringt, um Leben, Gemeinschaften und die Umwelt zu schützen. Das EU-Katastrophenschutzverfahren und rescEU leisten den EU-Ländern bereits jetzt wesentliche Unterstützung durch Kapazitäten zur Brandbekämpfung aus der Luft und grenzüberschreitende Hilfe. Mit dem im März 2026 vorgestellten neuen Ansatz für das Waldbrandrisikomanagement will die Kommission die Prävention, Vorsorge, Reaktion und Erholung von Waldbränden in der EU weiter stärken.

 

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Datum der Veröffentlichung
2. Juni 2026
Autor
Generaldirektion Kommunikation