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Europäische Kommission

Welttag der humanitären Hilfe: EU reagiert auf wachsenden weltweiten Bedarf an humanitärer Hilfe

  • Presseartikel
  • 19. August 2026
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 2 Min
humanitarian worker

 

Am 19. August, dem Welttag der humanitären Hilfe, werden die unentbehrlichen und unermüdlichen Bemühungen humanitärer Hilfskräfte zur Rettung von Menschenleben auf der ganzen Welt gewürdigt. Wenn Krisen ausbrechen und Konflikte entstehen, gehören sie zu den ersten, die vor Ort Soforthilfe für die Betroffenen leisten. 

EU auch weiterhin weltweit führender Geber humanitärer Hilfe

Der Einsatz vieler Hilfskräfte erfolgt im Rahmen der Verpflichtung der EU, den Opfern von vom Menschen verursachten Katastrophen und Naturkatastrophen weltweit humanitäre Hilfe zu leisten. Die EU kommt dieser Verpflichtung seit 1992 nach und hat in mehr als 110 Ländern humanitäre Hilfe geleistet. Ihre Hilfe erreicht jedes Jahr Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Zurzeit kommen die EU und die EU-Länder für den größten Anteil der weltweiten humanitären Hilfe auf. Allein die Europäische Kommission hat 2026 fast 2 Mrd. EUR an humanitärer Hilfe bereitgestellt. 

Die humanitäre Hilfe der EU erstreckt sich auf Interventionsbereiche wie Lebensmittel und Ernährung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung, Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen sowie Bildung unter Notfallbedingungen. Ein Netz humanitärer Sachverständiger der EU in über 40 Ländern weltweit ermöglicht eine genaue Überwachung von Krisensituationen und Hilfseinsätzen. 

Bedarf an humanitärer Hilfe erreicht beispielloses Ausmaß

Das internationale System der humanitären Hilfe steht unter starkem Druck. Konflikte im Nahen Osten, in der Ukraine und im Sudan sowie klimabedingte Katastrophen haben dazu beigetragen, dass der Bedarf an humanitärer Hilfe im Jahr 2026 mit über 240 Millionen hilfsbedürftigen Menschen einen historischen Höchststand erreicht hat. Die katastrophale humanitäre Lage und drastische Mittelkürzungen erfordern eine Neugewichtung der Prioritäten für Hilfeleistungen. Um den bevorstehenden Herausforderungen zu begegnen, passt die Europäische Kommission ihre Vorgehensweise an, um Wirksamkeit und Durchschlagskraft der humanitären Hilfe der EU weltweit zu maximieren.

Schutz von Hilfskräften vor Ort

Die humanitäre Arbeit ist in den letzten Jahren gefährlicher geworden, weshalb die EU die Initiative „Protect Aid Workers“ ins Leben gerufen hat. Dieser Krisenreaktionsmechanismus unterstützt Personen, die im Einsatz Opfer von Angriffen oder anderen Sicherheitsvorfällen werden, einschließlich durch rechtlichen Beistand und rasche Finanzhilfen. Diese Unterstützung ist von entscheidender Bedeutung: 90 % der Zielpersonen sind Hilfskräfte vor Ort, die häufig nicht über den Schutz verfügen, der internationalen Beschäftigten gewährt wird. Im Jahr 2025 wurden im Rahmen des Programms 782 humanitäre Hilfskräfte in 25 Ländern unterstützt.

Die humanitäre Hilfe ist nach wie vor ein zentraler Bestandteil des auswärtigen Handelns der EU und Ausdruck der Solidarität mit Menschen in Krisensituationen.

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Datum der Veröffentlichung
19. August 2026
Autor
Generaldirektion Kommunikation