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Menschen, die aus der Ukraine ankommen, sollten umfassenden Zugang zu Leistungen bei Krankheit erhalten und dem öffentlichen Gesundheitssystem des Aufnahmemitgliedstaats angeschlossen sein. Ukrainisches Gesundheitspersonal kann bei der Deckung neuen Bedarfs eine Schlüsselrolle spielen, wenn seine Qualifikationen rasch anerkannt werden.

Wenn Ihnen vorübergehender Schutz gewährt wird, haben Sie Zugang zur Gesundheitsversorgung in Ihrem Aufnahmemitgliedstaat. Nachdem Sie sich registriert haben und Ihnen der befristete Aufenthaltstitel ausgestellt wurde, gewährt Ihnen der Aufnahmemitgliedstaat Zugang zu seinem Gesundheitssystem.
Sobald der Aufnahmemitgliedstaat Sie im Rahmen des öffentlichen Gesundheitssystems als vollversichert betrachtet, haben Sie auch Anspruch auf die Europäische Krankenversicherungskarte, die Ihnen während eines vorübergehenden Aufenthalts in einem anderen Mitgliedstaat das Recht auf notwendige Gesundheitsversorgung verleiht.
Spezialisierte Krankenhausbehandlung
Um eine spezialisierte Krankenhausbehandlung und -versorgung für Menschen, die diese dringend benötigen, zu gewährleisten,
- hat die Kommission für Flüchtlinge und Vertriebene einen Solidaritätsmechanismus für die Überstellung aus medizinischen Gründen aus den an die Ukraine angrenzenden Mitgliedstaaten in andere EU-Länder eingerichtet, in dessen Rahmen bereits 10 000 Betten zur Verfügung gestellt werden konnten;
- unterstützt die Kommission den Zugang zu Routineimpfungen für Kinder, die vorrangig behandelt werden sollten, sowie gezielte Maßnahmen im Bereich psychische Gesundheit und Traumahilfe für Kriegsflüchtlinge.
Seltene oder komplexe Krankheiten
Die 24 Europäischen Referenznetzwerke (ERN) für seltene und komplexe Krankheiten helfen allen ukrainischen Patient*innen. Die ERN sind auf die Diagnose und Behandlung seltener/sehr seltener Krankheiten, auch seltener Krebserkrankungen, auf fast allen medizinischen Fachgebieten spezialisiert.
Die 1 600 ERN-Expertenzentren sind in mehr als 300 Krankenhäusern in der gesamten EU (auch in den Nachbarländern der Ukraine) und in Norwegen angesiedelt. Die ERN haben zugesagt, als zentrale Anlaufstelle für Patient*innen mit seltenen Krankheiten innerhalb und außerhalb der Ukraine zu dienen.
Weitere Informationen und Hinweise finden Sie auf der Website der Europäischen Referenznetzwerke.
Informationen der nationalen Ministerien und Gesundheitsbehörden
- Österreich
Informationen über den Zugang zu Gesundheitsleistungen und Krankenversicherung
Hotline: + 43 1 2676 870 9460
Psychologische Notrufnummer: + 43 1 34301014 - Dänemark
- Estland
Gesundheitsamt
Krankenkasse
Nationales Institut für Gesundheitsentwicklung - Unterstützungsdienste für Flüchtlinge - Ungarn
Nationales Institut für Onkologie – Website und ukrbejencionkologia
oncol [dot] hu (E-Mail) - Italien
- Lettland
- Litauen
Gesundheitsministerium
Informationen zum Gesundheitswesen: +370 5 232 2222 - Luxemburg
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Die Seite wurde zuletzt am 13 Februar 2026 überprüft.