Die Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für 2024 vorgestellt. Der Fokus liegt auf Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen in der EU. Die Kommission plant, bis zur Europawahl 2024 noch 18 Gesetzesvorschläge vorzulegen, mit denen sie sowohl ihren bei Amtsantritt 2019 eingegangenen Verpflichtungen nachkommen, als auch neue Probleme lösen will. So hat sie unter anderem Folgendes vor: Aufnahme eines Dialogs zur Zukunft der Landwirtschaft in der EU Initiative für den Zugang von KI-Start-ups zu Hochleistungsrechnern in der EU Ausarbeitung eines europäischen Weltraumgesetzes stärkere Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel, Bildung, sozialem Dialog, Inflation und Handel bessere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Schleuserkriminalität Bürokratieabbau ist ein weiteres Ziel des Programms. Neue Vorschriften sollen den Verwaltungsaufwand für über eine Million Unternehmen erleichtern. Präsidentin von der Leyen will die Berichtspflichten unter Wahrung der EU-Standards um 25 % verringern. Seit März 2023 hat die Kommission 15 Vorschläge zur Vereinfachung der Berichtspflichten verabschiedet, womit über 2,4 Mrd. EUR eingespart werden könnten. Mehr dazu Arbeitsprogramm 2024 Factsheet zum Arbeitsprogramm Factsheet zum Abbau von Verwaltungsaufwand und Pflichten Pressemitteilung: Heute handeln, um für morgen bereit zu sein: Arbeitsprogramm der Kommission für 2024 Einzelheiten Datum der Veröffentlichung17. Oktober 2023AutorGeneraldirektion Kommunikation