Am 22. März jährte sich zum zehnten Mal der Tag der Anschläge in Brüssel, bei denen im Jahr 2016 Selbstmordattentäter den Flughafen und die U-Bahn attackierten. Durch die Anschläge kamen 32 Menschen ums Leben und mehr als 300 wurden verletzt – ein Schock, der das Land und ganz Europa erschütterte.Heute, zehn Jahre später, leiden viele Überlebende weiterhin unter den körperlichen und psychischen Folgen dieses Tages. Es finden Gedenkveranstaltungen statt, um die Opfer und Überlebenden zu ehren und uns angesichts der sich wandelnden Bedrohungslage daran zu erinnern, wie wichtig Widerstandsfähigkeit und Solidarität sind.In einer Erklärung würdigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Opfer. Sie lobte sowohl die Art und Weise, wie Europa nach dem Anschlag zusammenstand, als auch die Tatsache, dass wir in den letzten zehn Jahren im Kampf gegen den Terrorismus noch entschlossener geworden sind und noch enger zusammenarbeiten. Die Folgejahre haben in der Tat die Herangehensweise Belgiens und der EU in Bezug auf Sicherheit und Terrorismusbekämpfung geprägt. Gegen Terrorismus vorzugehen und für die Sicherheit der Menschen in Europa zu sorgen, bleibt eine der obersten Prioritäten der EU. Im Februar 2026 legte die Europäische Kommission eine neue Agenda zur Prävention und Bekämpfung von Terrorismus über ProtectEU, die Europäische Strategie für die innere Sicherheit, vor. Darin wurde das weitere Vorgehen zur Stärkung der gemeinsamen Reaktion Europas auf die sich wandelnden Bedrohungen durch Terroristen und gewaltbereite Extremisten dargelegt. Die EU hat zudem ihre Maßnahmen gegen Radikalisierung verstärkt. Das EU-Wissenszentrum zur Prävention von Radikalisierung bringt Fachleute, politische Entscheidungsträger und Forschende zusammen, die in ganz Europa und in einigen Nicht-EU-Ländern im Bereich der Prävention tätig sind.Anfang März wurde zudem der Europäische Gedenktag für die Opfer des Terrorismus begangen. Diese jährliche Gedenkfeier ehrt die Opfer und Überlebenden von Terroranschlägen in ganz Europa und bekräftigt die Solidarität der Europäischen Union mit den Betroffenen. Mehr zum ThemaSicherheit und VerteidigungBekämpfung von Terrorismus und Radikalisierung Einzelheiten Datum der Veröffentlichung20. März 2026AutorGeneraldirektion Kommunikation