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Europäische Kommission

OceanEye: Intensivierung von Meeresbeobachtung und -schutz

  • Presseartikel
  • 2. März 2026
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 2 Min
Fisherman looks out to sea from his boat

 

Die Meere sind für unser Leben auf diesem Planeten unverzichtbar. Und doch sind sie mehr denn je bedroht – durch den Klimawandel, Umweltverschmutzung und illegale Fischerei. Je mehr wir über die Meere wissen, desto besser können wir sie, ihr enormes natürliches Erbe und damit auch uns selbst schützen.

Auf den Europäischen Tagen der Meere 2026 kündigte die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen die Einleitung der europäischen Initiative zur Meeresüberwachung und -beobachtung „OceanEye“ an. Sie wird die Grundlage für eine intelligentere und wirksamere Meeresbeobachtung schaffen. Gleichzeitig forderte die Präsidentin ein internationales Bündnis, um die EU-Länder und internationalen Partner in ihren Bemühungen um Finanzmittel zu vereinen und einen Rahmen für koordinierte Maßnahmen und Zusammenarbeit zu schaffen. Im Zeitraum 2026-2027 wird die EU 50 Mio. EUR aus „Horizont Europa“ zu diesem internationalen Bündnis beitragen.

Die Meeresbeobachtung ist unabdingbar, denn sie ermöglicht es uns,

  • wichtige Daten zum Verständnis des Zustands der Meere zu erheben
  • die Auswirkungen des Klimawandels vorherzusagen und abzumildern
  • die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaftstätigkeiten auf See zu steigern
  • einen Beitrag zur maritimen Sicherheit zu leisten

Auf diese Weise wird OceanEye die Meerestechnologie und Innovationskraft der EU fördern und die EU an die Spitze der internationalen Bemühungen um ein nachhaltiges globales Meeresbeobachtungssystem bringen. Die Initiative ist ein wesentlicher Bestandteil des Europäischen Pakts für die Meere und wird auch Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit umfassen, um den Bürgerinnen und Bürgern die Meere und die Meeresbeobachtung näherzubringen.

OceanEye wird von der Kommission im Laufe des Jahres 2026 offiziell vorgestellt werden. Im September findet eine Geberkonferenz für das internationale Bündnis statt. Damit ist die EU auf dem besten Weg, ihr Ziel eines voll funktionsfähigen europäischen Meeresbeobachtungssystems bis 2030 zu erreichen.

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
2. März 2026
Autor
Generaldirektion Kommunikation