
Die Kultur spielt eine zentrale Rolle für unsere europäische Identität, die Förderung von Vielfalt und unser Miteinander. Sie stärkt unsere Demokratie, macht uns krisenfester und fördert Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Heute hat die Kommission den Kulturkompass für Europa vorgelegt, einen Plan zur Gestaltung der EU-Kulturpolitik.
Der Kulturkompass wird der EU einen Kurs vorgeben, der
- europäische Werte und kulturelle Rechte hochhält und stärkt
- Kunst- und Kulturschaffende fördert
- Kultur und kulturelles Erbe nutzt, um wettbewerbsfähiger, krisenfester und solidarischer zu werden
- internationale Kulturbeziehungen und -partnerschaften vorantreibt
Um dies zu erreichen, wird die EU die zahlreichen Kulturgüter Europas fördern. Sie wird auch Hindernisse für die Kultur- und Kreativwirtschaft angehen, wie Einschränkungen der Kunstfreiheit, die prekäre Lebensgrundlage von Kunstschaffenden, ungleiche Chancen und die tiefgreifenden Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI).
Ein neuer Bericht über den Stand der Kultur in der EU wird die Fortschritte in der Kultur- und Kreativbranche beleuchten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Kunstfreiheit liegen wird.
Darüber hinaus werden mehrere neue Initiativen ins Leben gerufen, darunter
- eine neue EU-Künstlercharta für faire Arbeitsbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende
- ein europäischer Preis für darstellende Künste
- ein EU-Kulturdatenzentrum und ein Netzwerk von Jugendkulturbotschafterinnen und -botschaftern, um jungen Menschen den Zugang zur Kultur zu erleichtern
- eine KI-Strategie für die Kultur- und Kreativbranche
- eine aktualisierte EU-Strategie für internationale Kulturbeziehungen
Die Kommission fordert nun das Europäische Parlament und den Rat auf, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, die das politische Engagement der EU für die Kultur weiter stärken wird.
Pressemitteilung – Kommission stellt neuen Kulturkompass für Europa vor
Fragen und Antworten zu einem Kulturkompass für Europa
- Datum der Veröffentlichung
- 12. November 2025
- Autor
- Generaldirektion Kommunikation