Künftige Generationen haben das Recht, in einer sauberen, lebenswerten und gerechten Welt zu leben. Das bedeutet, dass wir mit den Entscheidungen, die wir heute treffen, um dieses Ziel zu erreichen, dafür sorgen müssen, dass das Gleichgewicht zwischen den Vorteilen und Belastungen für heutige und künftige Generationen gerecht bleibt. Die Kommission hat ihre erste Strategie für Generationengerechtigkeit angenommen, um das langfristige Denken in der Governance zu fördern und sicherzustellen, dass junge Menschen mehr Mitsprache bei der Politikgestaltung erhalten.Um diese Ziele zu erreichen, sind in der Strategie verschiedene Maßnahmen vorgesehen, darunter:Entwicklung eines Index für die Generationengerechtigkeit, um zu messen, wie gut die Länder die Zukunft jüngerer und künftiger Generationen schützen. Dieser wird dazu beitragen, Chancen und Lücken zu ermitteln, politische Entscheidungen zu unterstützen und die Generationengerechtigkeit zu fördernEntwicklung eines Instrumentariums für die Politikgestaltung im Bereich Zukunftskompetenzen für staatliche Stellen in allen EU-LändernOrganisation eines Demografieforums für den Austausch über demografische EntwicklungenEinführung der Initiative „Stimmen der Zukunft“, die lokale und regionale Behörden dazu einlädt, sich an der Gestaltung der Zukunft ihrer Regionen zu beteiligenDarüber hinaus gibt die Strategie verschiedenen EU-Initiativen – von inklusiver Bildung bis hin zu bezahlbarem Wohnraum –, die bereits jetzt zur Generationengerechtigkeit beitragen, eine gemeinsame Richtung vor.Die Strategie wird inmitten wachsender weltweiter Bemühungen um einen langfristigen Ansatz in der politischen Planung und Gestaltung angenommen. Auf dem Zukunftsgipfel 2024 der Vereinten Nationen billigten die EU und ihre Mitgliedstaaten den Pakt für die Zukunft (Pact for the Future) und die Erklärung zu künftigen Generationen (Declaration on Future Generations). Mehr zum ThemaPressemitteilung – Kommission stellt erste Strategie für Generationengerechtigkeit vorInformationsblattEuropäisches Bürgerforum zur Generationengerechtigkeit Gemeinsame Forschungsstelle – Generationengerechtigkeit Einzelheiten Datum der Veröffentlichung5. März 2026AutorGeneraldirektion Kommunikation