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Europäische Kommission

Verschärftes Vorgehen gegen gefährliche Produkte in der EU im Jahr 2025

  • Presseartikel
  • 9. März 2026
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 1 Min
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Die EU ist im vergangenen Jahr verstärkt gegen unsichere Produkte vorgegangen, wobei das Schnellwarnsystem mit 4 671 Warnmeldungen bzw. 13 % Plus ein Rekordhoch verzeichnete. Diese Zahlen meldete die Europäische Kommission in ihrem jährlichen Safety-Gate-Bericht. Safety Gate ist das Schnellwarnsystem der EU für gefährliche Non-Food-Produkte. Mit ihm können Behörden aus der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), Informationen rasch verbreiten und schnell handeln. 

Mehr als die Hälfte der gemeldeten Fälle betraf Kosmetika und Spielzeug. Außerdem stieg die Zahl der gemeldeten Folgemaßnahmen im selben Zeitraum um 35 %. Unter anderem wurden Produkte vom Markt genommen oder zurückgerufen, an den Grenzen zurückgehalten und aus dem Angebot von Online-Marktplätzen entfernt.  Der Anstieg der Meldungen und berichteten Maßnahmen belegt die wachsende Wirksamkeit des Warnsystems. 

In den vergangenen Jahren hat die EU ihre Rechtsvorschriften zur Produktsicherheit insbesondere durch die Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit aktualisiert, die 2024 in Kraft getreten ist. Laut dieser Verordnung müssen sich Online-Marktplätze, die in der EU aktiv sind, im Safety-Gate-Portal registrieren und ihre zentrale Kontaktstelle angeben. Bis Ende 2025 hatten sich mehr als 1 200 Online-Marktplätze angemeldet.

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Pressemitteilung – Produktsicherheit: Safety-Gate-Bericht 2025 der Kommission – entschlossener gegen gefährliche Produkte und für mehr Verbraucherschutz

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
9. März 2026
Autor
Generaldirektion Kommunikation