
Die Kommission hat die Erweiterungsberichte für das Jahr 2025 angenommen. Darin werden die aktuelle Lage und die Fortschritte in den Ländern, die einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt haben, ausführlich bewertet. Die Berichte geben auch Leitlinien für wichtige Reformen vor, die die Erweiterungspartner auf ihrem Weg in die EU umsetzen müssen.
Die Berichte betreffen:
- Montenegro
- Albanien
- die Ukraine
- die Republik Moldau
- Serbien
- Nordmazedonien
- Bosnien und Herzegowina
- das Kosovo
- die Türkei
- Georgien
Die Erweiterung der EU bleibt eine wichtige Priorität der Europäischen Kommission. Die diesjährigen Berichte zeigen, dass durch eine konsequente und leistungsorientierte Vorgehensweise der Beitritt neuer Mitgliedstaaten zunehmend in greifbare Nähe rückt. Es wurden Fortschritte bei der Umsetzung der notwendigen Reformen erzielt, insbesondere in den Bereichen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte, wenngleich noch mehr getan werden muss.
Eine schrittweise Integration ermöglicht es den angehenden Mitgliedern, die Beziehungen zur Union bereits vor ihrem Beitritt zu stärken. Darüber hinaus führt sie zu mehr Wohlstand, Demokratie, Sicherheit und Stabilität und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen.
Die Erweiterung hat unsere Union gestärkt. Neue Mitglieder konnten die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger verbessern, die Arbeitslosigkeit verringern und die Lebenserwartung erhöhen. Bestehende Mitgliedstaaten konnten trotz globaler Krisen ein Wachstum in Handel und Beschäftigung verzeichnen und die EU-Wirtschaft um 27 % ausbauen.
Pressemitteilung: Erweiterungspaket 2025 zeigt Fortschritte wichtiger Partner auf dem Weg in die EU
So funktioniert die Erweiterung
Factsheet zum EU-Beitrittsprozess
Factsheet zum Stand der Beitrittsverhandlungen
Wirtschafts- und Investitionsplan für den Westbalkan
Wachstumsplan für den Westbalkan
Montenegro: Bericht; Factsheet
Nordmazedonien: Bericht; Factsheet
- Datum der Veröffentlichung
- 4. November 2025
- Autor
- Generaldirektion Kommunikation