Was die EU tut
Wachsende Herausforderungen wie Klimawandel, künstliche Intelligenz und geopolitische Spannungen verändern die Welt, in der wir leben. Um in diesem neuen Szenario gedeihen zu können, müssen wir dafür sorgen, dass in Europa Wachstum und Innovation auch in Zukunft gefördert werden.
Um den europäischen Unternehmen den Erfolg auf dem Weltmarkt zu ermöglichen und nachhaltigen Wohlstand für alle Menschen in der EU zu schaffen, stellt die Kommission die Wettbewerbsfähigkeit in den Mittelpunkt ihrer wirtschaftlichen Agenda.
Die Kommission stützt sich in diesem Bereich auf den Draghi-Bericht und den Kompass für Wettbewerbsfähigkeit.

Erwartete Ergebnisse
Handlungsbereiche
Unser Fahrplan, um Europas Dynamik und unser Wirtschaftswachstum in Schwung zu bringen
Kanalisierung von Investitionen entlang strategischer Wertschöpfungsketten in den EU-Ländern
Wie wir den CO<sub>2</sub>-Ausstieg zum Wachstumsmotor für die europäische Wirtschaft machen
Unser Plan, den Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel zu beheben, der Europas Wachstum ausbremst
Schaffung besserer finanzieller Möglichkeiten für die EU-Bürgerinnen und Bürger, während Unternehmen in ganz Europa wachsen können
Bürokratieabbau für EU-Unternehmen, um unternehmerische Tätigkeiten zu erleichtern und zu beschleunigen
Wegweisender Bericht darüber, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen kann
Die größten Erfolge
- Die EU bietet einen stabilen und sicheren Rahmen für Unternehmen, die digitale Technologien entwickeln, durch Maßnahmen wie dem Daten- und dem Daten-Governance-Rechtsakt, dem Cyberresilienzgesetz und dem KI-Gesetz.
- Mehr als ein Fünftel der sauberen Technologien weltweit werden in der EU entwickelt. Europa ist weltweit führend bei der Entwicklung von Windkraftanlagen, Elektrolyseuren und kohlenstoffarmen Brennstoffen.
- Die EU verfügt über das weltweit größte und am schnellsten wachsende Netz von Handelsabkommen, das 76 Länder umfasst. Wir sind der wichtigste Handelspartner für 72 Länder, die 38 % des weltweiten BIP ausmachen. Im Jahr 2022 lag der Wert des EU-Handels durch Freihandelsabkommen mit globalen Partnern erstmals über 2 Billionen EUR.
- Die Kommission hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Berichtspflichten für alle Unternehmen um mindestens 25 % und für KMU um mindestens 35 % zu verringern und diese Verringerung schließlich auf den gesamten Verwaltungsaufwand auszuweiten. Dies ist Teil der EU-Bemühungen in Sachen Vereinfachung – mit dem Ziel, die Unternehmensdynamik zu fördern und zusätzliche Investitionen nach Europa zu holen.
- Die EU verfügt über ein eine Vielzahl von Fachkräften, starke Bildungs- und Ausbildungssysteme und einen soliden Wohlfahrtsstaat. Heute sind mehr als 216,5 Millionen Menschen bzw. mehr als 75 % der Bevölkerung erwerbstätig, mehr als zu jedem anderen Zeitpunkt in der Geschichte der EU.
Im Fokus
Die EU-Institutionen haben vereinbart, den Fahrplan „Ein Europa, ein Markt“ auf den Weg zu bringen, der dazu beitragen wird, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu fördern. Der Fahrplan wurde vom Europäischen Parlament, dem Rat der EU und der Europäischen Kommission unterzeichnet und enthält konkrete Maßnahmen und Ziele für Vereinbarungen, die bis spätestens Ende 2027 angenommen werden und das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln sollen. Insbesondere legt der Fahrplan Ziele für Legislativvorschläge und deren Annahme durch die gesetzgebenden Organe sowie vierteljährliche Überprüfungen zur Überwachung der Fortschritte fest.

Die Seite wurde zuletzt am 29 Mai 2026 aktualisiert.