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Europäische Kommission
  • Presseartikel
  • 10. Dezember 2025
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 1 Min

EU plant Modernisierung der Energieinfrastruktur, um die Energiekosten zu senken und die Unabhängigkeit zu stärken

Climate and energy projects: interconnection of the Cyclades Islands, Greece

 

Die Europäische Kommission hat neue Initiativen vorgeschlagen, um seit Langem bestehende Probleme bei der Planung und Umsetzung der EU-Energieinfrastruktur anzugehen. Ziel ist es, für eine effizientere Versorgung der gesamten EU mit erschwinglicher und sauberer Energie zu sorgen.

Die Netzinfrastruktur, die das Rückgrat des europäischen Energiesystems bildet, wird modernisiert und ausgebaut, damit ihr Potenzial in vollem Umfang genutzt werden kann. Dazu müssen Engpässe beseitigt und die Vernetzung zwischen den EU-Ländern verbessert werden, was 

  • zur Senkung der Energiepreise beitragen,
  • für eine sichere und verlässliche Energieversorgung sorgen
  • und zur Energieunabhängigkeit beitragen wird.

Diese Initiativen stellen einen neuen Ansatz für die Energieinfrastruktur dar, der eine wirklich europäische Perspektive für die Projektplanung einbringt. Zunächst einmal werden sie dafür sorgen, dass Europa seine bestehende Energieinfrastruktur optimal nutzt, bevor in neue Kapazitäten investiert wird. Zweitens sollen die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, damit die Energieinfrastruktur in der gesamten EU schneller ausgebaut werden kann – was für das Erreichen der Klima- und Energieziele unerlässlich ist. Zusätzlich werden die Vorschläge eine gerechtere Kostenteilung für grenzüberschreitende Projekte sicherstellen. 

Die Legislativvorschläge werden nun im Rahmen des ordentlichen Gesetzgebungsverfahren dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Billigung vorgelegt. Die Kommission wird weiterhin eng mit den EU-Ländern und Interessenträgern zusammenarbeiten, um die wichtigen grenzüberschreitenden Energieinfrastrukturprojekte umzusetzen.

Obwohl Fortschritte erzielt wurden, hat die EU noch nicht das Maß an Verbundfähigkeit erreicht, das für die Verwirklichung einer echten Energieunion erforderlich ist. Derzeit sind mehrere EU-Länder nicht auf Kurs, um bis 2030 das Verbundziel von 15 % zu erreichen. Die von Präsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union 2025 angekündigten acht Energieautobahnen decken den dringendsten Infrastrukturbedarf, der zusätzliche kurzfristige Unterstützung und Umsetzungsanstrengungen erfordert.

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Datum der Veröffentlichung
10. Dezember 2025
Autor
Generaldirektion Kommunikation