Unterstützung für die Energieversorgungssicherheit der Ukraine Seit der groß angelegten Invasion Russlands hat die Ukraine bereits mindestens 3 Mrd. EUR an Unterstützung für die Energieversorgungssicherheit erhalten, unter anderem über den Fonds zur Unterstützung des Energiesektors in der Ukraine und das Katastrophenschutzverfahren der Union.Im August 2025 unterzeichnete die Kommission eine Garantievereinbarung mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), mit der 500 Mio. EUR zur Unterstützung der Energieversorgungssicherheit der Ukraine mobilisiert werden. Diese Finanzierung wird dazu beitragen, die erschöpften Gasreserven des Landes nach den russischen Angriffen auf Gaserzeugungs- und -verarbeitungsanlagen aufzufüllen. Die EU hat fast 160 Mio. EUR bereitgestellt, um die Energieversorgungssicherheit der Ukraine im Winter 2024–2025 zu unterstützen. Diese Unterstützung dient:der Instandsetzung von Kraftwerken und der Bereitstellung weiterer Ausrüstung, um 15 % des Bedarfs in der Ukraine zu decken;der Erhöhung der EU-Stromexporte, um 12 % des Bedarfs der Ukraine zu decken;der Förderung der dezentralen Stromerzeugung, unter anderem durch Lieferung von Solarpaneelen an Krankenhäuser.Im März 2022 wurde das ukrainische Stromnetz mit dem der EU verbunden. Die EU wird die Ukraine im Energiesektor weiterhin unterstützen, indem sie Gasumkehrflüsse in das Land sicherstellt. Die Ukraine wird auch vom gemeinsamen Kauf von Gas, Flüssigerdgas und Wasserstoff profitieren können.Um das Energiesystem der Ukraine zu entlasten, hat die EU das Land zudem mit mehr als 12 000 Stromaggregaten und Millionen von LED-Lampen ausgerüstet. Unterstützung für die Infrastruktur und Konnektivität der Ukraine Im Juni 2023 unterzeichneten die EU und die Ukraine ein Abkommen über die Assoziierung der Ukraine mit der Fazilität „Connecting Europe“. Somit können ukrainische Projektträger EU-Mittel in den Bereichen Verkehr, Energie und Digitales beantragen und die Ukraine dadurch noch besser an ihre EU-Nachbarn anbinden.Im Dezember 2023 eröffnete die Kommission ein neues Horizont-Europa-Büro in Kyjiw. Die Beteiligung der Ukraine an „Horizont Europa“ und am Euratom-Programm für Forschung und Ausbildung ist wichtig für Erhalt und Förderung des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems.Die EU hat beschlossen, die Ukraine ab dem 1. Januar 2026 in das Gebiet „Roaming zu Inlandspreisen“ zu integrieren. Dies wird es Ukrainerinnen und Ukrainern ermöglichen, in den 27 EU-Ländern ohne zusätzliche Kosten von ukrainischen Rufnummern aus Anrufe zu tätigen, SMS zu versenden und Mobilfunkdaten zu nutzen. Bis dahin wird die derzeitige Vereinbarung zwischen Telekommunikationsbetreibern aus der EU und der Ukraine sicherstellen, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer in der EU weiterhin von deutlich niedrigeren Roaming-Gebühren profitieren.Seit Beginn des Kriegs hat die EU ihre Hilfe zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Ukraine gegenüber Cyberangriffen um 10 Mio. EUR für Ausrüstung, Software und andere damit verbundene Unterstützung aufgestockt. Weitere 19 Mio. EUR fließen in die Unterstützung des digitalen Wandels. Unterstützung für die ukrainische Kultur Die EU hat seit Beginn des Krieges 50 Mio. EUR zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors der Ukraine bereitgestellt. Im Juli 2025 haben die EU und mehrere Mitgliedstaaten die Initiative „Team Europa“ ins Leben gerufen, um die kulturellen Artefakte der Ukraine zu schützen und die Kapazitäten ihrer im Bereich des Kulturerbes tätigen Fachkräfte auszubauen. Mehr als 60 Maßnahmen werden umgesetzt, darunter gezielte Schulungen und Stipendien sowie Unterstützung für die Aufbewahrung, Ausstellung und Erhaltung gefährdeter Artefakte. Seit 2022 hat das Programm „Kreatives Europa“ mehr als 7 Mio. EUR für ukrainische Kulturorganisationen und 700 000 EUR für Mobilitätsstipendien für Künstler*innen und Kulturschaffende bereitgestellt. Mit den Mitteln werden die Erhaltung des kulturellen Erbes und künstlerische Darbietungen innerhalb und außerhalb der Ukraine gefördert. Mehr über die EU-Unterstützung für den Kultur- und Kreativsektor der Ukraine Stand: 22. Dezember 2025
Seit der groß angelegten Invasion Russlands hat die Ukraine bereits mindestens 3 Mrd. EUR an Unterstützung für die Energieversorgungssicherheit erhalten, unter anderem über den Fonds zur Unterstützung des Energiesektors in der Ukraine und das Katastrophenschutzverfahren der Union.Im August 2025 unterzeichnete die Kommission eine Garantievereinbarung mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), mit der 500 Mio. EUR zur Unterstützung der Energieversorgungssicherheit der Ukraine mobilisiert werden. Diese Finanzierung wird dazu beitragen, die erschöpften Gasreserven des Landes nach den russischen Angriffen auf Gaserzeugungs- und -verarbeitungsanlagen aufzufüllen. Die EU hat fast 160 Mio. EUR bereitgestellt, um die Energieversorgungssicherheit der Ukraine im Winter 2024–2025 zu unterstützen. Diese Unterstützung dient:der Instandsetzung von Kraftwerken und der Bereitstellung weiterer Ausrüstung, um 15 % des Bedarfs in der Ukraine zu decken;der Erhöhung der EU-Stromexporte, um 12 % des Bedarfs der Ukraine zu decken;der Förderung der dezentralen Stromerzeugung, unter anderem durch Lieferung von Solarpaneelen an Krankenhäuser.Im März 2022 wurde das ukrainische Stromnetz mit dem der EU verbunden. Die EU wird die Ukraine im Energiesektor weiterhin unterstützen, indem sie Gasumkehrflüsse in das Land sicherstellt. Die Ukraine wird auch vom gemeinsamen Kauf von Gas, Flüssigerdgas und Wasserstoff profitieren können.Um das Energiesystem der Ukraine zu entlasten, hat die EU das Land zudem mit mehr als 12 000 Stromaggregaten und Millionen von LED-Lampen ausgerüstet.
Im Juni 2023 unterzeichneten die EU und die Ukraine ein Abkommen über die Assoziierung der Ukraine mit der Fazilität „Connecting Europe“. Somit können ukrainische Projektträger EU-Mittel in den Bereichen Verkehr, Energie und Digitales beantragen und die Ukraine dadurch noch besser an ihre EU-Nachbarn anbinden.Im Dezember 2023 eröffnete die Kommission ein neues Horizont-Europa-Büro in Kyjiw. Die Beteiligung der Ukraine an „Horizont Europa“ und am Euratom-Programm für Forschung und Ausbildung ist wichtig für Erhalt und Förderung des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems.Die EU hat beschlossen, die Ukraine ab dem 1. Januar 2026 in das Gebiet „Roaming zu Inlandspreisen“ zu integrieren. Dies wird es Ukrainerinnen und Ukrainern ermöglichen, in den 27 EU-Ländern ohne zusätzliche Kosten von ukrainischen Rufnummern aus Anrufe zu tätigen, SMS zu versenden und Mobilfunkdaten zu nutzen. Bis dahin wird die derzeitige Vereinbarung zwischen Telekommunikationsbetreibern aus der EU und der Ukraine sicherstellen, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer in der EU weiterhin von deutlich niedrigeren Roaming-Gebühren profitieren.Seit Beginn des Kriegs hat die EU ihre Hilfe zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Ukraine gegenüber Cyberangriffen um 10 Mio. EUR für Ausrüstung, Software und andere damit verbundene Unterstützung aufgestockt. Weitere 19 Mio. EUR fließen in die Unterstützung des digitalen Wandels.