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Europäische Kommission
  • Presseartikel
  • 4. Dezember 2025
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 2 Min

Neue Maßnahmen gegen den Drogenhandel – zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit in Europa

Sniffer dog with handler inspect container

 

Der Drogenhandel ist ein weltweites kriminelles Geschäft, das die Gesundheit und Sicherheit in Europa untergräbt. Kriminelle Netze, die mit Rauschgiften wie Kokain und synthetischen Drogen handeln, heizen Straßengewalt und Korruption an. Der Drogenmissbrauch ist insbesondere unter jungen Menschen ein wachsendes Problem. Die Europäische Kommission hat sich mit einer neuen Drogenstrategie und einem Aktionsplan zur Unterbindung des Drogenschmuggels nach Europa dieser Herausforderung gestellt. 

Drogenhändler ändern häufig ihre Schmuggelrouten und operieren zunehmend online. Dagegen geht die Strategie in fünf Schwerpunktbereichen vor: 

  •  Verbesserte Vorsorge und Reaktion auf drogenbedingte Bedrohungen
  • Schutz der öffentlichen Gesundheit durch gestärkte Prävention, Therapie und Wiedereingliederung
  • mehr Sicherheit durch strengere Vorschriften gegen das organisierte Verbrechen
  • Maßnahmen zur Verhinderung drogenbedingter Schäden, um vor allem junge Menschen vor der Anwerbung durch das organisierte Verbrechen zu schützen  
  • engere Partnerschaften mit Nicht-EU-Ländern  

Mit ihrem neuen, gestärkten Mandat wird die EU-Drogenagentur eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der EU-Länder in diesen vorgeschlagenen Handlungsbereichen spielen. 

Ergänzt wird die Strategie durch einen Aktionsplan mit folgenden Schwerpunkten: 

  • Anpassung an die wechselnden Schmuggelrouten und Methoden der kriminellen Netze
  • Kriminalitätsvorbeugung und Verringerung drogenbezogener Gewalt insbesondere unter jungen Menschen
  • verstärkte Kooperation der Strafverfolgungs-, Justiz- und Zollbehörden
  • Bewältigung von Herausforderungen im Zusammenhang mit synthetischen Drogen und Drogenausgansstoffen
  • Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation  
  • Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und weitere Festigung der Partnerschaften mit wichtigen Ländern 

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission neue Vorschriften vorgeschlagen, um die Überwachung und Kontrolle von Drogenausgangsstoffen und Designer-Ausgangsstoffen klarer und einfacher zu gestalten. Dazu gehören die Echtzeitmeldung bedeutender Beschlagnahmen von Drogenausgangsstoffen und Verbote von Designer-Ausgangsstoffen. 


Mehr zum Thema 

Factsheet 
EU-Drogenstrategie – Migration und Inneres – Europäische Kommission 
EU-Aktionsplan gegen Drogenhandel – Migration und Inneres 
Pressemitteilung: Kommission: neue Drogenstrategie und neuer Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des Drogenhandels – zum Schutz der Bürger und zur Zerschlagung krimineller Netzwerke 

 

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
4. Dezember 2025
Autor
Generaldirektion Kommunikation