Skip to main content

Schutz der Europäerinnen und Europäer vor Terrorismus und organisierter Kriminalität

Die Terrorgefahr in der EU ist nach wie vor hoch. Das organisierte Verbrechen breitet sich stetig aus und operiert zunehmend grenzüberschreitend. Mit neuen schlagkräftigeren Instrumenten helfen die EU und ihre Agenturen den Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität.

Radikalisierung kann polarisieren und den sozialen Zusammenhalt gefährden. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen die Handlungsfähigkeit von Terroristen weiter einschränken, insbesondere durch Unterbindung ihres Zugangs zu

  • Schusswaffen
  • Explosiv- und Sprengstoffen
  • chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen
  • Finanzmitteln

Die Mitgliedstaaten müssen bei der Bekämpfung von Radikalisierung tatkräftig unterstützt werden, etwa im Rahmen der neuen Agenda der EU zur Terrorismusbekämpfung und durch Aktivitäten des Aufklärungsnetzwerks gegen Radikalisierung.

Der durch organisierte Kriminalität und Korruption verursachte wirtschaftliche Schaden beläuft sich auf 218 bis 282 Milliarden Euro jährlich. Die Täter operieren zunehmend grenzüberschreitend, vor allem auch aus Ländern in unmittelbarer Nachbarschaft zur EU.

Die EU muss den Mitgliedstaaten im Kampf gegen das organisierte Verbrechen weiterhin zur Seite stehen und ihre Unterstützung ausbauen. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Europol, Eurojust und den Mitgliedstaaten eine wichtige Rolle.

Besondere Bedeutung hat der Kampf gegen

  • Drogenhandel
  • illegalen Waffenhandel
  • Menschenhandel
  • Umweltkriminalität
  • illegalen Handel mit Kulturgütern
  • Wirtschafts- und Finanzkriminalität

Bekämpfung und Prävention von Radikalisierung